Hamburg

Studierende wollen für mehr Präsenzunterricht demonstrieren

Hamburg (dpa/lno) - Rund 200 Studierende wollen am Dienstag für mehr Präsenzunterricht an den Hochschulen in der Corona-Krise demonstrieren. «Die fortgesetzte Schließung der Universität Hamburg ist aus Sicht des Infektionsschutzes nicht zu rechtfertigen und gesamtgesellschaftlich extrem schädlich», teilten die Veranstalter, mehrere Fachschaftsräte, am Freitag mit. Hochschulen seien keine «Infektions-Hotspots».

«Mit erprobten Hygienekonzepten und einer erhöhten gegenseitigen Aufmerksamkeit sollte im Wintersemester deswegen möglichst viel in Präsenz stattfinden», lautet die Forderung. Der Protestzug soll am Joseph-Carlebach-Platz starten und zum Verwaltungsgebäude der Universität Hamburg am Mittelweg führen.

Das Wintersemester erfolgt nach Angaben der Universität Hamburg bis auf weiteres in sogenannter hybrider Form. Das bedeutet, die Lehrveranstaltungen finden grundsätzlich in digitaler Form statt und in Präsenz nur, wenn es zwingend erforderlich ist. Laborpraktika können laut Hochschule unter besonderen Hygiene- und Schutzmaßnahmen durchgeführt werden.