Hamburg

Wasserbombenwürfe führen zu Zufallsfund von Cannabis-Zucht

Hamburg (dpa) - Ermittlungen wegen diverser Wasserbomben-Würfe haben die Polizei im Hamburger Stadtteil St. Georg zu einer illegalen Marihuana-Plantage geführt. Den Angaben zufolge waren am Samstag aus einem Haus heraus mehrere Wasserbomben auf den Gehweg geworfen worden. Polizisten hätten daraufhin mehrere Wohnungen überprüft, darunter auch die eines 59-jährigen Deutschen und seiner vier Jahre jüngeren Ehefrau. Als die Wohnungstür geöffnet wurde, schlug den Beamten starker Marihuanageruch entgegen. Bei der anschließenden Durchsuchung wurde ein sogenanntes Growzelt mit abgeernteten Marihuanapflanzen und etwa 560 Gramm geernteter Marihuanablüten gefunden. In der Küche sei ein weiterer Aufzuchtschrank mit 43 bis zu zwei Meter hohen Pflanzen entdeckt worden.