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Überlastete Gerichte: Alarmsignale

von Michaela Reh Donnerstag, 3. Januar 2019 11:44 Uhr Digital


Gerichtsprozesse ziehen sich hin wie Kaugummi. Dringend Tatverdächtige werden auf freien Fuß gesetzt, weil Verfahren unvertretbar lange dauern. Richter müssen in besonders schleppenden Prozessen Strafrabatte gewähren, also das Strafmaß mindern. Delikte verjähren, ohne dass Täter zur Rechenschaft gezogen werden. Alarmsignale dafür, dass die Mühlen der Justiz viel zu langsam mahlen.

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Leserkommentare

Kerstin Stein: Vielleicht liegt ja aber auch ein Grund in der Überlastung der Justiz darin, dass heute jeder gleich jeden verklagen oder anzeigen muss? Muss ein Gerichtsverfahren wegen lapidarer Beleidigungen, Nachbarschaftsstreitigkeiten usw. sein? 75%-80% (!) der Strafverfahren werden heutzutage eingestellt und der Großteil wird eingestellt, weil gar keine Straftat vorlag und trotzdem musste sich die Justiz damit beschäftigen! Bindet man so nicht unnötig die Ressourcen für wirklich wichtige Verfahren? Da ist doch jeder Bürger selber gefragt, ob immer gleich die Rechtsschutzversicherung bemüht werden muss (kostet ja nichts) oder ob auch eine andere Lösung denkbar ist.

03.01.2019 15:25 Uhr