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Großbrand zerstört Höfe in Eggstedt

Zwei Höfe sind am Vormittag komplett niedergebrannt. Die Heider Kripo hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Ursache ist bislang unbekannt.

Ein Großaufgebot an Kräften ist gegen 8 Uhr in den Bauernweg geeilt. Als Dachstuhlbrand alarmiert, hat sich das Feuer, das in einem Resthof ausgebrochen war, schnell ausgeweitet. Das hatte zum einen mit der Windrichtung, zum anderen mit der Strahlungswärme zu tun. Auch das landwirtschaftliche Nachbargebäude brannte lichterloh. Die Alarmstufe wurde rasch auf sieben erhöht, weitere Einsatzkräfte aus dem Umland wurden nachgefordert. Zwischenzeitlich gab es Probleme mit der Wasserversorgung. Bis die wasserführenden Feuerwehrfahrzeuge aus Brunsbüttel vor Ort waren, wurde das Wasser mit Treckern zur Einsatzstelle gebracht. 

Während sich die Bewohner des Bauernhofes mitsamt Kalb unversehrt ins Freie retten konnten, erlitt der 47-jährige Mieter des nicht mehr betriebenen Hofes Verbrennungen. Ihn brachte ein Rettungshubschrauber in das Klinikum Boberg nach Hamburg.

Im Einsatz waren die Wehren aus Eggstedt, Süderhastedt, Burg, Schafstedt, Hochdonn, Heide, Frestedt und Brunsbüttel sowie die Werkfeuerwehr der Raffinerie Heide mit ihrem Abrollcontainer, der 12.000 Liter Wasser fasst. Auch das Deutsche Rote Kreuz Dithmarschen und die Technische Einsatzleitung des Kreises waren vor Ort. Schwer zu schaffen machte den Feuerwehrleuten die extreme sommerliche Hitze. 

Bereits kurz nach Brandausbruch nahm die Heider Kripo die Ermittlungen vor Ort auf. Erkenntnisse zur Brandursache und zur Gesamtschadenshöhe würden bisher nicht vorliegen. Beide Höfe fielen den Flammen komplett zum Opfer. 

Gegen 12.30 Uhr konnte der Leitstelle endlich „Feuer aus" gemeldet werden, die Nachlöscharbeiten liefen weiter, allerdings mit reduzierter Zahl an Einsatzkräften.  

 

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