Friedrichskoog

Paul schwimmt jetzt im Aufzuchtbecken

Als Paul am 6. November in die Seehundstation eingeliefert wurde, war er nur zwei oder drei Tage alt und wog 9,2 Kilogramm.

Gefunden wurde der Kegelrobbennachwuchs verlassen auf der Helgoländer Düne. Rund zweieinhalb Wochen musste er in Friedrichskoog in Quarantäne verbringen. „Er hat sich sehr gut entwickelt“, freuen sich die Stationsmitarbeiter. Am Donnerstagvormittag konnte er deshalb in ein größeres Becken im Aufzuchtbereich umziehen. Nun muss er lernen, selbstständig Fisch zu fressen und dabei ordentlich an Gewicht zulegen. Erst wenn er 40 bis 45 Kilogramm auf die Waage bringt, kann er nach einer Abschlussuntersuchung zurück in die Nordsee. Die Seehundstation rechnet damit, dass in nächster Zeit weitere Kegelrobbenheuler eingeliefert werden, denn die Geburtenzeit der Tiere ist in vollem Gang. 

© Boyens Medien - Texte und Fotos sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.