Heide

Täglicher Kampf für eine unabhängige Presse

Seit fast 25 Jahren setzt sich Inken Boyens für eine vielfältige, unabhängige Medienlandschaft und die Pressefreiheit ein. Für dieses besondere Engagement ist die Verlegerin der inhabergeführten Tageszeitungen von Boyens Medien am Dienstag mit dem Landesverdienstorden ausgezeichnet worden.

Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) überreichte die höchste Auszeichnung des Landes bei einer Feierstunde im Haus B der Landesregierung an der Förde: „Sie hat durch ihre beharrlichen Hinweise auf die Schwierigkeiten regionaler Medien dazu beigetragen, einen Ideenwettbewerb zur regionalen Medienvielfaltsicherung in Schleswig-Holstein zu initiieren“, sagte Günther in seiner Laudatio. Die besondere Stärke von Inken Boyens liege darin, die unterschiedlichen Interessen einzelner Verbandsmitglieder wahrzunehmen und miteinander zu verbinden, betonte der Regierungschef. Darüber hinaus unterstütze die Verlegerin im Verband Deutscher Lokalzeitungen den digitalen Austausch lokaler Zeitungen. Inken Boyens gehört unter anderem dem Präsidium des Bundesverbands Digitalpublisher und Zeitungsverleger an. „Dort schafft sie immer Verständnis für die Situation der Verlage“, lobte Günther.

Über diese besondere Auszeichnung freue sie sich außerordentlich, sagte Inken Boyens in einer kurzen Ansprache. Den Orden nehme sie im Namen aller Medienhäuser, insbesondere der regionalen Tageszeitungsverlage, entgegen. „Gerade in der heutigen Zeit wird uns allen bewusst, wie wertvoll eine unabhängige und vielfältige Medienlandschaft und unsere Pressefreiheit für unsere demokratischen Strukturen sind“, sagte Inken Boyens. Aus dem Grund kämpfe sie weiter dafür, „dass jeder Mensch in Deutschland weiter täglich auf unabhängige Presse zugreifen kann“. Und sie lobte die Rolle des Ministerpräsidenten, mit anderen Bundesländern eine Initiative für eine zeitnahe Förderung der Pressezustellung erfolgreich im Bundesrat durchgebracht zu haben. „Das Zustellnetz der Zeitungen ist ein wesentlicher Demokratieverstärker“, sagte Inken Boyens.

Weiter wurden der erste Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen, Professor Dr. Ulrich Hase, sowie der Stifter und Mäzen Dr. Walter Wübben von Günther mit dem Landesverdienstorden ausgezeichnet. 

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