Heide

Brie de Meaux mit Pfeffer-Florentiner

Der Brie gehört in der Tat auch in Deutschland zu den bekanntesten französischen Käsesorten neben seinem Verwandten aus der Normandie, dem Camembert. Frankreich ist ja wegen seiner Vielfalt an Käsesorten bekannt und es gesellen sich so viele dazu wie das Jahr Tage hat. In Frankreich endet ein Menü deshalb immer mit einer Käseplatte, etwa mit Beispielen der verschiedenen Regionen. Solch eine Käseplatte kann man auch mal mit Brie bestreiten und Pfefferflorentiner dazu reichen.

Den Käse zerteilt man in mundgerechte Würfel, etwa 200 Gramm. Für die Florentiner erhitzt man in einem kleinen Topf 25 Gramm Butter, einen Teelöffel Honig, 25 Gramm braunen Zucker und 30 Gramm Schlagsahne, lässt es kurz aufkochen, dann wieder abkühlen. Man heizt den Backofen auf 180 Grad vor. Man belegt ein Backblech mit Backpapier. Man wiegt 60 Gramm Mandelblättchen ab, 40 Gramm Mandelmehl, 40 Gramm Orangeat und einen Esslöffel rosa Beeren und vermischt das. Rosa Beeren werden auch als Rosa Pfeffer bezeichnet, sind aber kein echter Pfeffer und stammen vom brasilianischen Pfefferbaum. Dafür sind sie haltbarer. Diese Mischung verrührt man mit der Butter-Honig-Zucker-Sahne-Masse. Davon wiederum gibt man kleine Häufchen auf das Backpapier, etwa ein Dutzend. Die Pfefferflorentiner backt man dann etwa 10 bis 15 Minuten, lässt sie abkühlen und serviert sie zum Brie de Meaux. Noch besser ist es, wenn man gleich die doppelte Menge der Zutaten verarbeitet.