Nachbarn

Bewegende Ehrung und junge Führungskräfte

Heide (rd) Gute Stimmung bei der DRK-Kreisversammlung im Loher Dörpshus: „Die Anforderungen sind hoch, die Ressourcen knapp, bisher schaffen wir den Spagat immer noch – mit guten Resultaten“, waren sich DRK-Vorstand Kai Tange und die Kreisvorsitzende Wiebke Boysen einig. 100 Delegierte und Gäste ließen sich gern informieren. Das Engagement stimmt, die Zahlen sind in Ordnung. Mittlerweile beschäftigt das DRK in Dithmarschen fast 600 Männer und Frauen.Entwickelt hat das Rote Kreuz vor allem die Tagespflegen und die ambulanten Angebote. „Weil das im Interesse der Menschen liegt und im System der Sozialversicherung als Schwerpunkt gilt“, erläuterte Kai Tange, der das operative Geschäft der Hilfsorganisation im Kreis seit 2007 führt. Im Beisein des schleswig-holsteinischen DRK-Präsidenten Georg Gorrissen, Kreispräsidentin Ute Borwieck-Dethlefs und des stellvertretenden Amtsvorstehers Thies Wellnitz skizzierte Tange die Bilanz –mit einem Volumen von rund 27 Millionen Euro.Die DRK-Kreisvorsitzende Wiebke Boysen schilderte die Situation des Vereins und Idealbereichs Fördermitglieder, vor allem aber Bereitschaften, Wasserwacht, Jugendarbeit und die Sozialarbeit. „Auf uns ist Verlass, vom kleinen Dorf bis in jede Stadt.“ In der Zahl der Aktiven hätten die Bereitschaften etwas zugelegt, vor allem bei den Frauen. Rund 200 Männer und Frauen stehen kreisweit für Sanitäts- und Betreuungseinsätze zur Verfügung. Für Veranstaltungen wie Open-Air-Festivals und Großereignisse im Sport sind Rot-Kreuz-Kräfte unter anderem Garanten für die Durchführung. Allein die Bereitschaften leisteten 2018 mehr als 20000 Einsatz- und Ausbildungsstunden.Neben Fakten und Zahlen standen Ehrungen im Mittelpunkt. „Gute Gelegenheit, um Menschen in den Blick zu nehmen, die bei uns etwas bewegen“, betonte DRK-Vorstand Kai Tange. Agnes Wroost (Lohe-Rickelshof) und Klaus Hitzschke (Friedrichskoog) wurden als neue DRK-Ortsvorsitzende im Kreisgebiet begrüßt. Wiebke Boysen zeichnete Margit Christiansen (nach mehr als 40 Jahren Rot-Kreuz-Arbeit von der Schwesternarbeit bis zur JRK- und Ausbildertätigkeit) aus, ebenso Dr. Fritz Wigger. Der erfahrene Heider Kinderarzt ist beim DRK Kreisverbandsarzt, hat im In- und Ausland bei Einsätzen geholfen, sitzt seit 2009 im Präsidium und steht den Bereitschaften unverändert als „leiser Ratgeber“ zur Verfügung.Von Nachwuchssorgen und der hohen Herausforderung, Kräfte für die Pflege zu finden, war mehr als einmal die Rede. Nur zu gern präsentierte Kai Tange vor diesem Hintergrund eine sechsköpfige Riege jüngerer Führungskräfte – „manche aus verbandseigener Entwicklung“. Viel Applaus und Präsente als Dankeschön außer der Reihe gab es für Kathrin Lorenzen und Mareike Schulz, Pflegedienstleitungen (PDL) in den Heider Tagespflegen, Jasmin Courkamp (neue PDL im DRK-Zentrum Büsum), den neuen Burger Küchenchef Markus Jebens, Wohnbereichsleiter Sascha Schuldt aus Brunsbüttel, und Anke Philipp-Meister, seit kurzem Einrichtungsleiterin im Haus Nordermarsch, Wesselburen. Alle sollen (und können) helfen, das DRK in Dithmarschen zukunftsfähig zu machen.

Heide (rd) Gute Stimmung bei der DRK-Kreisversammlung im Loher Dörpshus: „Die Anforderungen sind hoch, die Ressourcen knapp, bisher schaffen wir den Spagat immer noch – mit guten Resultaten“, waren sich DRK-Vorstand Kai Tange und die Kreisvorsitzende Wiebke Boysen einig. 100 Delegierte und Gäste ließen sich gern informieren. Das Engagement stimmt, die Zahlen sind in Ordnung. Mittlerweile beschäftigt das DRK in Dithmarschen fast 600 Männer und Frauen.

Entwickelt hat das Rote Kreuz vor allem die Tagespflegen und die ambulanten Angebote. „Weil das im Interesse der Menschen liegt und im System der Sozialversicherung als Schwerpunkt gilt“, erläuterte Kai Tange, der das operative Geschäft der Hilfsorganisation im Kreis seit 2007 führt. Im Beisein des schleswig-holsteinischen DRK-Präsidenten Georg Gorrissen, Kreispräsidentin Ute Borwieck-Dethlefs und des stellvertretenden Amtsvorstehers Thies Wellnitz skizzierte Tange die Bilanz –mit einem Volumen von rund 27 Millionen Euro.

Die DRK-Kreisvorsitzende Wiebke Boysen schilderte die Situation des Vereins und Idealbereichs Fördermitglieder, vor allem aber Bereitschaften, Wasserwacht, Jugendarbeit und die Sozialarbeit. „Auf uns ist Verlass, vom kleinen Dorf bis in jede Stadt.“ In der Zahl der Aktiven hätten die Bereitschaften etwas zugelegt, vor allem bei den Frauen. Rund 200 Männer und Frauen stehen kreisweit für Sanitäts- und Betreuungseinsätze zur Verfügung. Für Veranstaltungen wie Open-Air-Festivals und Großereignisse im Sport sind Rot-Kreuz-Kräfte unter anderem Garanten für die Durchführung. Allein die Bereitschaften leisteten 2018 mehr als 20000 Einsatz- und Ausbildungsstunden.

Neben Fakten und Zahlen standen Ehrungen im Mittelpunkt. „Gute Gelegenheit, um Menschen in den Blick zu nehmen, die bei uns etwas bewegen“, betonte DRK-Vorstand Kai Tange. Agnes Wroost (Lohe-Rickelshof) und Klaus Hitzschke (Friedrichskoog) wurden als neue DRK-Ortsvorsitzende im Kreisgebiet begrüßt. Wiebke Boysen zeichnete Margit Christiansen (nach mehr als 40 Jahren Rot-Kreuz-Arbeit von der Schwesternarbeit bis zur JRK- und Ausbildertätigkeit) aus, ebenso Dr. Fritz Wigger. Der erfahrene Heider Kinderarzt ist beim DRK Kreisverbandsarzt, hat im In- und Ausland bei Einsätzen geholfen, sitzt seit 2009 im Präsidium und steht den Bereitschaften unverändert als „leiser Ratgeber“ zur Verfügung.

Von Nachwuchssorgen und der hohen Herausforderung, Kräfte für die Pflege zu finden, war mehr als einmal die Rede. Nur zu gern präsentierte Kai Tange vor diesem Hintergrund eine sechsköpfige Riege jüngerer Führungskräfte – „manche aus verbandseigener Entwicklung“. Viel Applaus und Präsente als Dankeschön außer der Reihe gab es für Kathrin Lorenzen und Mareike Schulz, Pflegedienstleitungen (PDL) in den Heider Tagespflegen, Jasmin Courkamp (neue PDL im DRK-Zentrum Büsum), den neuen Burger Küchenchef Markus Jebens, Wohnbereichsleiter Sascha Schuldt aus Brunsbüttel, und Anke Philipp-Meister, seit kurzem Einrichtungsleiterin im Haus Nordermarsch, Wesselburen. Alle sollen (und können) helfen, das DRK in Dithmarschen zukunftsfähig zu machen.