Neumünster

Deutlich weniger Asylsuchende im Norden im ersten Quartal

Kiel (dpa/lno) - In den ersten drei Monaten dieses Jahres sind 796 Asylsuchende nach Schleswig-Holstein gekommen. Das waren 148 Menschen weniger als im ersten Quartal 2020, wie aus einem Bericht des Landesamtes für Zuwanderung und Flüchtlinge vom Donnerstag hervorgeht. Im März trafen 183 Menschen ein. Das waren 37 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Die meisten von ihnen kamen im vergangenen Monat aus Syrien (68), dem Irak (26) und Afghanistan (26).

Ende März waren die insgesamt 2350 Plätze in den Landesunterkünften in Neumünster, Boostedt, Rendsburg und Bad Segeberg zu weniger als der Hälfte (42 Prozent) belegt. In dem Monat gab es 12 freiwillige Ausreisen, 22 Menschen wurden abgeschoben und 8 nach dem sogenannten Dublin-Verfahren in zuständige europäische Länder gebracht. Im vergangenen Jahr hatte Schleswig-Holstein 3804 Asylsuchende aufgenommen.

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