Kiel

Erneut weniger Wohnungseinbrüche in Schleswig-Holstein

Kiel (dpa/lno) - Die Zahl der Wohnungseinbrüche ist in Schleswig-Holstein in den ersten neun Monaten dieses Jahres weiter gesunken. Insgesamt hätten die Beamten von Januar bis September 2865 Einbrüche erfasst, wie ein Sprecher des Landespolizeiamts am Mittwoch sagte. Das waren 323 weniger als in den ersten drei Quartalen 2018. 2017 hatte es in diesem Zeitraum noch 3663 Fälle gegeben, 2015 waren es 5522. «Die Tendenz, dass die Wohnungseinbruchszahlen leicht rückläufig sind, setzt sich fort.» Zuvor hatte NDR 1 Welle Nord darüber berichtet.

Nach Angaben des Landespolizeiamts handelt es sich bei den Zahlen des laufenden Jahres um aktuelle Lagedaten. Diese zeigten Trends, seien aber nicht mit den Daten der polizeilichen Kriminalstatistik vergleichbar. Laut Kriminalstatistik blieb es im vergangenen Jahr im Norden in knapp der Hälfte der Fälle (45,5 Prozent) bei Einbruchsversuchen. Die Aufklärungsquote betrug 12,6 Prozent (2017: 12,2 Prozent).

Nach Angaben der Polizei erfolgen Einbrüche entgegen landläufiger Meinung häufig zur Tageszeit, aber auch am frühen Abend oder an den Wochenenden. Mehr als zwei Drittel aller Delikte gingen auf das Konto von Tageswohnungseinbrechern.