Schleswig-Holstein

Günther wirbt für interreligiösen Dialog im Norden

Kiel (dpa/lno) - Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther hat für ein friedliches Miteinander von Religionen geworben. «Für die Landesregierung ist die Ahmadiyya Muslim Jamaat mit ihren acht Gemeinden ein wichtiger Gesprächspartner im Dialog mit den anderen muslimischen Verbänden», sagte der CDU-Politiker am Dienstag in Kiel zum 100-jährigen Bestehen der muslimischen Reformbewegung. Deren Gemeinden hätten ihren festen Platz im religiösen Leben des Nordens.

Günther dankte für die Bereitschaft der Gemeinde, mit den anderen drei großen muslimischen Verbänden einen Verständigungsprozess zu beginnen. «Das ist bei allen theologischen und historischen Unterschieden nicht immer einfach.» Antimuslimischer Rassismus werde ebenso wenig geduldet wie Antisemitismus. «Wir gehen gegen jeden Fall vor und wenden Recht an, wo Unrecht geschieht.»

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