Flensburg

Handballer starten: «Wird immer Restrisiko bleiben»

Flensburg (dpa/lno) - Beim Trainingsstart des Handball-Bundesligisten SG Flensburg-Handewitt am Montag ist die Sorge um die Gesundheit der Spieler ein ständiges Thema. «Wir spüren die Verantwortung und nehmen nichts auf die leichte Schulter. Es wird immer ein Restrisiko bleiben, aber wir tun alles, um coronafrei in die Saison zu starten und es auch zu bleiben», sagte SG-Geschäftsführer Dierk Schmäschke. «Wir möchten unsere Spieler und Mitarbeiter unter keinen Umständen gefährden und alles Notwendige ermöglichen, dass die Liga wie geplant Anfang Oktober starten kann.»

Spieler, Trainer und das Funktionsteam im Umfeld der Mannschaft haben Corona-Tests absolviert. Negative PCR-Tests seien Grundvoraussetzung, um mit dem gemeinsamen Training beginnen zu können, sagte SG-Mannschaftsarzt Torsten Ahnsel. Neuzugang Mads Mensah ist bislang der einzige SG-Spieler, der von einer Infektion betroffen war. Inzwischen ist er genesen.

Zum Hygienekonzept gehört auch, dass keine Fahrgemeinschaften gebildet werden dürfen. Geduscht wird in den meisten Fällen erst zu Hause. «Ganze 145 Tage haben wir uns als Mannschaft nicht mehr gesehen, das ist eine lange Zeit», sagte SG-Trainer Maik Machulla.