Kiel

Prien für gemeinsame Corona-Teststrategie an Schulen

Kiel (dpa/lno) - Die schleswig-holsteinische Bildungsministerin Karin Prien (CDU) plädiert vor einer Schaltkonferenz der Kultusminister am Donnerstag für eine gemeinsame Corona-Teststrategie der Länder. Sie solle möglichst einheitlich sein und und gegebenenfalls die regional unterschiedlichen Inzidenzwerte berücksichtigen, teilte Prien am Mittwoch mit. Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt an, wie viele Corona-Infektionen es je 100 000 Menschen in einem Gebiet innerhalb von sieben Tagen gibt.

Der Neustart der Schulen nach den Ferien ist nach Priens Angaben ein sensibler Moment. «Flächendeckende Tests sind gerade jetzt ein wichtiger zusätzlicher Baustein, um den dringend notwendigen Präsenzunterricht an den Schulen weiter zu ermöglichen», sagte Prien. In Schleswig-Holstein gilt nach den Ferien die Testpflicht für Schüler, Lehrer und alle weiteren Personen in den Schulen. Prien hatte bereits angekündigt, dass Kinder ohne negativen Test nicht am Präsenzunterricht teilnehmen dürfen. Die Osterferien im nördlichsten Bundesland gehen bis zum 16. April.

Zum Abitur sagte Prien, es gelte die Vereinbarung, die die Kultusministerkonferenz im Januar getroffen habe: «Die Abiturprüfungen finden statt und die in diesem Jahr erworbenen Abschlüsse werden denen der früheren und späteren Jahre gleichwertig sein und gegenseitig anerkannt werden.»

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