Kiel

Viele Glätteunfälle in Schleswig-Holstein

Kiel (dpa/lno) - Glatte Straßen haben in ganz Schleswig-Holstein für zahlreiche Unfälle gesorgt. Insgesamt habe es zwischen Dienstagabend und Mittwochmorgen rund 50 mal gekracht, teilte die Polizei mit. Besonders betroffen war der Süden des Landes. Auf der Autobahn 21 zwischen den Anschlussstellen Leezen und Bad Oldesloe-Nord im Kreis Stormarn blockierte ein quer stehender Sattelzug die Autobahn. Das Fahrzeug war nach Polizeiangaben von der Fahrbahn abgekommen und hatte sich anschließend gedreht. Der Fahrer wurde leicht verletzt. Sein Sattelzug musste von einem Spezialkran geborgen werden.

Auf der Autobahn 7 bei Bad Bramstedt im Kreis Segeberg erwischte es einen Streifenwagen der Polizei. Das Fahrzeug sei wegen Schneeglätte von der Fahrbahn abgekommen, habe sich überschlagen und sei gegen einen Erdwall geprallt. An dem Streifenwagen entstand Totalschaden, die beiden Beamten in dem Fahrzeug wurden leicht verletzt.

In Rendsburg verlor am Mittwoch ein 18 Jahre alter Fahrer auf glatter Fahrbahn die Kontrolle über sein Auto und rutschte in das Schaufenster eine Autohauses. Der junge Mann wurde leicht verletzt, nach Angaben der Polizei entstand hoher Sachschaden.

Bereits am Dienstagabend wurde ein Autofahrer bei Grömitz im Kreis Ostholstein schwer verletzt, als sein Wagen auf eisglatter Straße auf die Gegenfahrbahn geriet und dort mit einem entgegenkommenden Fahrzeug zusammenstieß. Auf der Autobahn 1 in Richtung Hamburg wurde ein Fahrer schwer verletzt, als sich sein Wagen kurz hinter der Anschlussstelle Lensahn überschlug und im Graben landete.

Auch in den kommenden Tagen kann es auf den Straßen wieder glatt werden. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet mit überfrierender Nässe und leichten Schneeschauern.