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FC Bayern siegt - Weinzierl nicht mehr VfB-Trainer

München (dpa) - Die 0:6-Niederlage beim FC Augsburg war zu viel: Der VfB Stuttgart hat sich am Samstagabend von Trainer Markus Weinzierl getrennt. Während der VfB im Abstiegskampf zittert, legte der FC Bayern München im Titelrennen der Fußball-Bundesliga vor.

Der Rekordmeister besiegte Werder Bremen mit 1:0 (0:0) und erspielte sich damit zumindest vorläufig einen Vier-Punkte-Vorsprung auf Verfolger Borussia Dortmund. Der BVB tritt erst am Sonntag beim SC Freiburg an.

Augsburg hat nach dem Kantersieg gegen Stuttgart den Klassenverbleib nun fast schon sicher. Der 1. FC Nürnberg nutzte die VfB-Niederlage nicht. Der Club unterlag Bayer Leverkusen mit 0:2 (0:0) und liegt als Vorletzter weiter drei Punkte hinter den Schwaben auf dem Relegationsplatz. Im ersten Abendspiel machte RB Leipzig durch einen 2:1 (1:0)-Sieg bei Borussia Mönchengladbach einen weiteren großen Schritt in Richtung Champions-League-Qualifikation. Der FSV Mainz 05 gewann gegen Fortuna Düsseldorf mit 3:1 (1:1) und sicherte sich den Klassenverbleib. Schalke 04 muss nach dem 2:5 (0:2) gegen 1899 Hoffenheim im zweiten Abendspiel weiter um den Klassenverbleib bangen. Die Hoffenheimer können indes auf die Champions League hoffen.

Stuttgart zeigte beim FCA eine katastrophale Leistung und lag schon nach 29 Minuten mit 0:3 zurück. Zunächst traf Rani Khedira (11.) für Augsburg, ehe André Hahn ungehindert nach einer Ecke erhöhte (18.) und Philipp Max (29.) für den dritten Treffer sorgte. Nach dem Seitenwechsel setzte sich das VfB-Debakel fort. Marco Richter (53./68.) und erneut Max (59.) sorgten für den Endstand und den zweiten Augsburger Sieg im zweiten Spiel unter Trainer Martin Schmidt. Beim VfB übernimmt nun der bisherige U19-Trainer Nico Willig zunächst einmal die Team-Betreuung.

Deutlich besser als Stuttgart präsentierte sich Nürnberg im Rheinland. Weil Leverkusen aber effektiver spielte und durch Lucas Alario (61.) und Kevin Volland (86.) die Treffer erzielte, verpasste der FCN nach zuletzt fünf Zählern in drei Partien weitere Punkte im Abstiegskampf.

Der FC Bayern tat sich lange schwer. Die Münchner, die nach der Gelb-Roten Karte für den Bremer Milos Veljkovic in der 58. Minute in Überzahl spielten, vergaben zahlreiche Chancen. Erst eine Viertelstunde vor dem Ende jubelten die Bayern-Fans in der Arena: Nationalverteidiger Niklas Süle traf mit einem abgefälschten Distanzschuss.

Für Leipzig durfte sich Marcel Halstenberg gleich zweimal freuen. Erst traf er per Foulelfmeter zum 1:0 (17.), dann gelang ihm acht Minuten nach der Pause auch das zweite Leipziger Tor. Die Gastgeber kamen durch Alassane Pléa in der 61. Minute nur noch zum Anschluss. RB liegt bei noch vier ausstehenden Partien auf Rang drei bereits zehn Punkte vor den fünftplatzierten Gladbachern.

Im Mittelfeld-Duell zwischen Mainz und Düsseldorf erwischten die Gastgeber einen Blitzstart. Noch keine Minute war gespielt, da brachte Jean-Philippe Mateta den FSV in Führung. Die Fortuna kam durch Dodi Lukebakio zum Ausgleich (19.). Der Top-Stürmer der Düsseldorfer vergab in der 58. Minute per Elfmeter die große Chance zum 2:1 für die Gäste. So sicherte sich Mainz den Sieg: Karim Onisiwo traf 23 Minuten vor dem Ende, ehe Mateta für das 3:1 sorgte (87.).

Die Schalker bleiben nach den Hoffenheimer Gegentreffern durch Ishak Belfodil in der 25. Minute, Andrej Kramaric (45.), Adam Szalai (65.), Nadiem Amiri (73.) und erneut Belfodil (80.) bei 27 Zählern Fünfzehnter. Für Schalke traf Daniel Caligiuri per Foulelfmeter zum 1:2 (60.). Guido Burgstaller (90.) setzte den Schlusspunkt zum 2:5.