Führung durch das Frenssen-Haus
Zudem lebte er darin von 1920 bis zu seinem Tod am 11. April 1945. Es entstand dort unter anderem sein Roman Otto Babendieck. Bei der Führung werden die Räume zu besichtigen sein, die noch im Originalzustand aus der Zeit sind, als Frenssen dort lebte.
Frenssen wurde berühmt durch den Entwicklungsroman Jörn Uhl, der 1901 erschien. Er erzählt die Geschichte vom Niedergang eines Dithmarscher Bauerngeschlechts. In der Kaiserzeit war er einer der meistgelesenen Autoren Deutschlands, wurde in viele Sprachen übersetzt und galt sogar als Kandidat für den Nobelpreis. „Anfangs noch ein Anhänger liberaler Ideen mit Sympathien für die Sozialdemokratie, war er nach dem Ersten Weltkrieg zunächst Befürworter der Weimarer Republik, entwickelte sich aber unter dem Einfluss völkisch-nationalistischer und biologistischer Ideologien zum Propagandisten der NS-Diktatur“, so Katja Thode, Vorsitzende des Vereins für Dithmarscher Landeskunde. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde Frenssen 1933 zum Ehrensenator des Reichsverbands Deutscher Schriftsteller ernannt. 1938 erhielt er die Goethe-Medaille für Kunst und Wissenschaft. Nach seinem Tod wurde Frenssen auf dem Wodansberg bei Windbergen begraben.
Beginn ist am Freitag, 1. August, um 16 Uhr. Wer an der Führung durch das Frenssen-Haus teilnehmen möchte, sollte sich anmelden, per Mail an veranstaltungen@dithmarscher-landeskunde.de.
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