Bürgermeister-Forum in Heide: Moderatoren-Duo trifft auf drei Kandidaten
Drei Kandidaten, ein Ziel: das Amt des Heider Bürgermeisters. Genau einen Monat vor der Wahl treffen Oliver Schmidt-Gutzat (SPD), Marc Trester (CDU) und Stefan Schneidewind (Bündnis 90/Die Grünen) beim öffentlichen Bürgermeister-Forum von Boyens Medien aufeinander. Dabei müssen sich die Bewerber nicht nur den kritischen Fragen der Moderatoren Merle Dießelkämper und Burkhard Büsing stellen, sondern auch den Nachfragen der Zuschauer.
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Merle Dießelkämper leitet den Online-Bereich der Redaktion, und zusammen mit Redakteur Burkhard Büsing bereitet sie sich seit einiger Zeit auf den ebenso informativen wie unterhaltsamen Abend vor. „Wir wollen den Heidern die Möglichkeit geben, die Kandidaten nicht nur politisch, sondern auch persönlich besser kennenzulernen“, sagt Merle Dießelkämper. Und Burkhard Büsing ergänzt: „Beim Bürgermeister-Forum geht es darum, klare Antworten auf die Fragen zu bekommen, die die Menschen in Heide wirklich beschäftigen.“
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Für das Triell wird die Eventhalle „Alte Druckerei“ von Boyens Medien an der Güterstraße am Donnerstag, 7. Mai, ab 19 Uhr zur Wahlkampf-Arena. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Wo sonst attraktive Messen veranstaltet und rauschende Bälle gefeiert werden, haben beim Bürgermeister-Forum mehrere Hundert Besucher auf Stühlen und an Stehtischen die Gelegenheit, die drei Kandidaten hautnah zu erleben.
Lockere und ungezwungene Gesprächs-Atmosphäre
Schmidt-Gutzat, Trester und Schneidewind sowie das Moderatoren-Duo werden auf einem großen Sofa Platz nehmen, das auf einer Bühne steht. „Ich freue mich auf eine lockere und ungezwungene Gesprächs-Atmosphäre“, sagt Merle Dießelkämper. Wer während der Veranstaltung ebenfalls auf einem gemütlichen Sofa sitzen möchte – und zwar zu Hause in der Wohnstube –, kein Problem: Die gesamte Veranstaltung wird auf boyens-medien.de per Livestream übertragen.
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Auch die Zuschauer sind gefragt
Der Heider Bürgermeister wird für eine Amtszeit von acht Jahren gewählt. Amtsinhaber Oliver Schmidt-Gutzat (SPD) tritt nach seiner ersten Wahlperiode erneut an. Herausgefordert wird er von Marc Trester (CDU) und Stefan Schneidewind (Bündnis 90/Die Grünen). Sie werden sich am Donnerstag, 7. Mai, nicht nur den Fragen der Boyens Medien-Moderatoren stellen. „Auch die Zuschauer dürfen Fragen stellen“, sagt Burkhard Büsing. Das ist auf zweierlei Arten möglich: per Mikrofon und über einen QR-Code.
Drei Themenblöcke geplant
Der Redakteur und die Online-Chefin haben drei große Themenblöcke herausgearbeitet, zu denen sie die Bewerber um das Amt des Heider Bürgermeisters löchern wollen. Das sind die Bereiche Verkehr und Verkehrsplanung sowie Wohnen und Stadtentwicklung – und die alles beherrschende Frage der Finanzen.
Hölle, Nußgang und Stadtteilplanung
Viele Aufgaben der Stadt Heide sind sogenannte Pflichtaufgaben, die sie per Gesetz zu erfüllen hat. Daneben gibt es freiwillige Leistungen wie Zuschüsse an Vereine und den Unterhalt von Schwimmbädern. Sie sind nicht zwingend notwendig, gehören aber oft zur Lebensqualität vor Ort. Bei den freiwilligen Leistungen können Politik und Verwaltung den Rotstift ansetzen. Im Rahmen der Haushaltskonsolidierung wird bereits heiß über Einsparmöglichkeiten diskutiert. Die Frage lautet also: Was kann und will sich die Stadt Heide künftig noch leisten?
Beim Themengebiet Verkehr und Verkehrsplanung geht es zum Beispiel um Verkehrsberuhigungen, das Spannungsverhältnis von Auto- und Radverkehr sowie ganz sicher um die Frage: Warum zur Hölle muss so viel Geld für die Hölle ausgegeben werden?
Wohnen in Heide ist teuer. Eine Stadtentwicklung bietet die Möglichkeit, über Neubauprojekte den Druck vom Wohnungsmarkt zu nehmen. Braucht Heide mehr Innenstadtverdichtung oder perspektivisch einen ganz neuen Stadtteil, wie er in Süderholm geplant ist. Und sollte Heide sich für die Verwirklichung der eigenen Interessen mit dem Umland anlegen – wie bei Wesseln im Falle des Baugebiets Nußgang geschehen?
Konzepte und Kompetenz
Wer sich also ein eigenes Bild davon machen möchte, wie die drei Kandidaten ticken, welche Ideen sie für Heide haben und wie sie mit kritischen Nachfragen umgehen, dürfte beim Wahl-Triell genau richtig sein. Zwischen ernsten Finanzfragen, Diskussionen über Verkehr und Stadtentwicklung sowie spontanen Zuschauerfragen verspricht der Abend nicht nur politische Inhalte, sondern auch spannende Einblicke in die Persönlichkeiten der Bewerber. Denn am Ende geht es nicht nur darum, wer gute Konzepte präsentiert – sondern auch darum, wem die Heider in den kommenden acht Jahren die Führung ihrer Stadt zutrauen.
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