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3. Handball-Liga

Eider Harde erwartet eine Bundesliga-Reserve

„Entwicklung heißt nicht, perfekt zu sein – sondern besser zu werden als gestern.“ So könnte das Motto lauten, wenn sich die Drittliga-Handballer der HSG Eider Harde am Sonnabend abermals in den Bus setzen, um zu ihrem zweiten Auswärtstrip in Folge zu fahren.
11.09.2026, 11:06 Uhr
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Ist gespannt: Matthias Hinrichsen, Trainer der HSG Eider Harde. Foto: Kolb

Gegner ist diesmal Aufsteiger TSV Burgdorf II – der Nachwuchs der Erstliga-Mannschaft des TSV Hannover-Burgdorf. Angepfiffen wird die Partie um 20 Uhr in der Sporthalle der Rudolf-Bembenneck-Gesamtschule.

Ein Blick in die Historie macht durchaus Mut: In der Saison 23/24 konnte die HSG beide Duelle mit den jungen Talenten aus der Reckenschmiede für sich entscheiden. Auswärts gewann das Team von Eider-Trainer Matthias Hinrichsen souverän mit 35:26, zuhause setzte es sich dank einer überragenden Torwartleistung von Mehmet Ali Ataman etwas knapper mit 36:33 durch. Am Saisonende belegte die HSG Rang acht, der TSV kam nicht über Platz 15 hinaus.

Ganz so rosig sieht die aktuelle Form bei der HSG allerdings nicht aus. Erst vor einer Woche musste sie sich beim HC Empor Rostock mit 21:28 geschlagen geben – bei einer Angriffseffektivität von mageren 36 Prozent. Das war zu dünn, um am Ende etwas Zählbares mitzunehmen. Entsprechend klar formuliert Trainer Hinrichsen die Marschroute für Burgdorf: „Unser Ziel ist, Abwehr- und Torhüterleistung aufrechtzuerhalten und die Angriffseffektivität hochzuschrauben.“

Ansatzpunkte für Verbesserungen sieht der Coach vor allem im Positionsangriff. Das Spiel im Sieben-gegen-sechs sei gegen Rostock ganz gut gelaufen, ebenso das Tempospiel, so Hinrichsen. „Wo wir uns dringend steigern müssen, ist das Positionsspiel im sechs gegen sechs.“

Erschwert wird die Aufgabe in Burgdorf durch personelle Ausfälle: Wie schon in Rostock muss die HSG auf die beiden Rückraum-Akteure Tjorben Heckel und Finn-Luca Bies verzichten, die beide an Schulterverletzungen laborieren. Entsprechend vorsichtig fällt die Einschätzung von Eider-Trainer Hinrichsen aus: „Für mich ist der TSV eine kleine Wundertüte, ich weiß nicht genau, wie hoch die drei Punkte zu bewerten sind, die sie bislang geholt haben. Aber ich weiß ganz genau, dass wir auf eine Mannschaft mit großem Selbstvertrauen treffen werden. Eine schwierige Aufgabe. Mal schauen, was da für uns geht.“

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