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Gesundheit im Dialog

Gartenarbeit anpassen

14.04.2026, 00:30 Uhr
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Ein Garten bietet viele Möglichkeiten, körperlich aktiv zu sein, das hält fit und entspannt den Geist. Foto: AOK/Colourbox

Auch beim Arbeiten im Garten ist es wichtig, auf den eigenen Körper zu hören und äußere Umstände einzubeziehen. Nach größeren medizinischen Eingriffen, etwa nach einer Hüft-OP, sollte mit der Gartenarbeit für einige Wochen pausiert und ein Wiedereinstieg ärztlich abgeklärt werden. Es ist ratsam, ergonomische Werkzeuge zu verwenden und bei Bedarf Hilfe in Anspruch zu nehmen. Auch das Tragen eines Stützgürtels kann hilfreich sein, um die Hüfte zu entlasten. Da im Boden Keime vorkommen können, ist es sinnvoll, Gartenhandschuhe zu tragen und sich nach getaner Arbeit gründlich die Hände zu waschen. 

Bei Gartenarbeit in der Schwangerschaft gilt: Die Bewegung an der frischen Luft ist gesund, wenn diese nicht übertrieben wird. Dazu gehört, auf die Körperhaltung zu achten, um Rücken- und Bauchbelastungen zu vermeiden, und sich nicht zu überanstrengen. Am besten schweres Heben und langes Bücken vermeiden und regelmäßige Pausen einlegen. Außerdem sollten schwangere Frauen Handschuhe tragen und nach der Gartenarbeit gründlich die Hände waschen, um das Risiko einer Toxoplasmose-Infektion durch Kontakt mit Erde oder Katzenkot zu minimieren. Insgesamt kann Gartenarbeit eine gesunde Aktivität sein, um in der Schwangerschaft fit zu bleiben, zumal regelmäßige körperliche Aktivität dabei hilft, Krankheiten wie zum Beispiel Schwangerschaftsdiabetes vorzubeugen, so AOK-Expertin Dr. Schwarzenhölzer.

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