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Gesundheit im Dialog

Gesundheitsrisiko Softdrinks

11.08.2026, 00:30 Uhr
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Softdrinks oder Erfrischungsgetränke sind mit Zucker oder alternativen Süßungsmitteln versetzt. Foto: AOK/Colourbox

Zuckerhaltige Getränke, als Softdrinks oder Erfrischungsgetränke bezeichnet, sind Getränke, die mit Zucker oder alternativen Süßungsmitteln wie Maissirup oder Fruchtsaftkonzentraten versetzt sind. Die Auswahl ist groß und reicht von Limonade, Fruchtpunsch, Cola, Tonic, Sportgetränken bis zu Energy-Drinks. Zudem gibt es im Handel gesüßte Getränkepulver.

In Deutschland ist der Verbrauch von Erfrischungsgetränken hoch. Die Menschen nehmen hierzulande im Durchschnitt täglich 23 Gramm, also fast acht Zuckerwürfel, über Softdrinks auf. 

Süße Getränke liefern viele Kalorien, aber kaum nennenswerte Nährstoffe. Der häufige Verzehr begünstigt Übergewicht und Diabetes. Kalorienreiche Getränke sättigen weniger als Speisen mit der gleichen Kalorienmenge. Zucker wird im Körper rasch verwertet. Das sorgt zwar kurzzeitig für einen Energieschub, lässt den Hunger aber ebenso schnell zurückkehren. Untersuchungen zufolge essen Menschen unter dem Konsum süßer Getränke nicht weniger, sondern nehmen durch die Erfrischungsgetränke einfach nur zusätzliche Kalorien auf.

Hilfreich ist ein Blick auf das Produktetikett: Es informiert über den jeweiligen Zuckergehalt des Getränks. Zu beachten ist, dass Produkte als „zuckerfrei“ gelten, wenn sie weniger als 0,5 g Zucker pro 100 g/ml enthalten. Und die Getränke können Süßstoffe oder Zuckeraustauschstoffe wie Sorbit oder Fructose in beliebiger Menge enthalten, so AOK-Expertin Brigitte Fischer.

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