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Gesundheit im Dialog

Hitze gefährdet psychische Gesundheit

14.07.2026, 00:30 Uhr
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Ursache für hitzebedingte psychische Probleme kann die schlechte Schlafqualität bei hohen Temperaturen von über 20 Grad Celsius sein. Foto: AOK/Colourbox

Exogene (bezogen auf äußere Umstände oder Reize) Stressoren (Faktoren, die die Psyche in einen Zustand erhöhter Alarmbereitschaft versetzen) können bereits bestehende psychische Erkrankungen verschlimmern. Hitze ist ein exogener Stressor. Hitzestress kann sich zudem negativ auf die Fähigkeit zur Selbstkontrolle auswirken. Forschende vermuten zum Beispiel einen direkten Zusammenhang zwischen Hitze und erhöhter Aggressivität. 

Schlechter Schlaf in Tropennächten

Weitere Ursache für hitzebedingte psychische Probleme kann die schlechte Schlafqualität bei hohen Temperaturen von über 20 Grad Celsius sein, die sich direkt auf Schlafqualität und Schlafdauer auswirken: Die Wahrscheinlichkeit, kürzer zu schlafen, erhöht sich mit steigender Nachttemperatur. Schlafstörungen mit direkten negativen Auswirkungen auf die psychische Gesundheit sind gut belegt. Sie können psychische Störungen nicht nur verstärken, sondern sogar deren Ursache sein. Dauerhafter Schlafmangel erhöht die Anfälligkeit für Wut und Aggression. 

Zukunftsängste

Viele Menschen sind angesichts des Klimawandels verzweifelt oder haben Angst vor der Zukunft. In diesem Zusammenhang hat sich der Begriff „Klimaangst“ etabliert. Hitze ist eine unmittelbar spürbare Folge des Klimawandels und bringt ihn direkt in unser Bewusstsein. Die Angst vor Hitze im Sommer ist ein zusätzlicher Stressor, so AOK-Expertin Dr. Katja Schwarzenhölzer.

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