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Gesundheit im Dialog

Hitze und Depression zusammen

14.07.2026, 00:20 Uhr
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Depressionen können von hohen Temperaturen negativ beeinflusst werden. Foto: AOK/Colourbox

Depressionen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen und können von hohen Temperaturen negativ beeinflusst werden. 

Zum Thema depressive Erkrankungen und Hitze gibt es ein trauriges Detail: Mehrere Studien berichten über einen Zusammenhang zwischen hohen Temperaturen und erhöhten Suizidraten. Das Suizidrisiko ist bei depressiven Menschen sehr viel höher als bei psychisch gesunden. Menschen mit psychischen Erkrankungen brauchen deshalb in heißen Sommermonaten besondere Aufmerksamkeit und Unterstützung, AOK-Expertin Dr. Katja Schwarzenhölzer. 

Wenn Menschen im Sommer unter einer saisonal depressiven Störung (Sommerdepression oder ‚Summertime Sadness‘) leiden, hängt das vermutlich nicht mit Hitze zusammen. Bei einer Sommerdepression könnte der Hormonhaushalt eine Rolle spielen, konkret die Produktion des Botenstoffs Melatonin. Melatonin reguliert den menschlichen Schlaf-Wach-Rhythmus und an langen hellen Tagen wird davon weniger ausgeschüttet.

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