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Kolumne

Kommentar Ich frag für’n Freund: Die Sache mit dem Kleiderschrank

„Ich habe nichts anzuziehen“ – ein Satz mit Folgen. Eine humorvolle Kolumne über Shopping, Mode und die kleinen Unterschiede zwischen Frauen und Männern.
08.07.2026, 08:00 Uhr
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Unsere neue Kolumne "Ich frag für'n Freund".

Irgendwann ist der Moment nicht mehr zu vermeiden. „Ich habe nichts anzuziehen“, sage ich, nein, ich stelle es fest mit meinem geschulten Blick in den Kleiderschrank. Und ich brauche dann nicht zu meinem Schatz zu schauen, um zu wissen: Jetzt zuckt er zusammen. 

Der kleine Unterschied

Männer und Frauen ticken einfach anders, und es ist irgendwie bezeichnend, dass im Fernsehen früher die ollen Schinken unter dem Titel „Väter der Klamotte“ liefen, manchmal auch mit Stan Laurel und Oliver Hardey – Dick und Doof. Mein Schatz wird das nicht gerne hören, aber das Sixpack hat sich auch vom Bauch in den Kühlschrank verabschiedet, dem er einen geschulten Blick zu senden vermag. Hach, Männer und Frauen sind so unterschiedlich, aber nur wir wissen, was wirklich zählt im Leben. Kleider machen eben Leute. 

Aber wir schweifen ab: „Dem „Ich habe nichts anzuziehen“ folgt dann ein Blick auf den Kalender, wann Abhilfe zu schaffen ist, und dann muss mein Schatz immer mit. Einer muss ja die Sachen tragen – nein, nicht so, die vielen Tüten und Taschen natürlich. Manchmal aber auch meine Handtasche, wenn ich gerade etwas anprobiere. 

Vielleicht ist auch das der Grund, warum mein Schatz immer zuckt.

Ich frag für’n Freund. 

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Heide

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