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Kann überhaupt jemand PSG in der Champions League 2026/27 stoppen?

31.08.2026, 09:00 Uhr

Paris Saint-Germain geht als Titelverteidiger in die Saison 2026/27 – und das bereits zum zweiten Mal in Folge. So etwas hat Europa lange nicht gesehen. Im Finale von München setzte sich der Club gegen Inter Mailand durch, ein Jahr später folgte in Budapest der Sieg gegen Arsenal im Elfmeterschießen. Zwei Titel hintereinander verändern das gesamte Kräfteverhältnis im europäischen Fußball, und in ganz Europa stellt sich immer wieder dieselbe Frage: Gibt es überhaupt noch eine Mannschaft, die PSG vom Thron stoßen kann?

Was zwei Titel in Folge wirklich bedeuten

Die Champions League einmal zu gewinnen, ist schon schwer genug. Zweimal hintereinander schafft nur, wer einen breiten Kader hat, einen Trainer, der die Belastung klug steuert, und vor allem den Hunger, weiterzumachen. Genau das hat PSG bewiesen. Das ballbesitzorientierte Spiel, gepaart mit einer Abwehr, die selten ins Wanken gerät, macht den Club derzeit zum kompletteren Team des Kontinents. Allerdings zeigt die jüngere Vergangenheit des europäischen Wettbewerbs auch: Unbesiegbar bleibt niemand für immer, und der Unterschied zwischen Titel und Halbfinal-Aus ist oft hauchdünn.

Deutschland, Spanien, England und Italien wollen zurück an die Spitze

Bayern München und Bayer Leverkusen treten mit überarbeiteten Kadern an und wollen der Bundesliga wieder einen europäischen Titel bringen. In Spanien zählen Real Madrid und der FC Barcelona weiterhin zu den natürlichen Favoriten – beide Kader sind darauf ausgelegt, in jeder Runde mitzuhalten. Aus England kommt ein Arsenal, das die Finalatmosphäre bereits kennt und nun Revanche sucht, dazu ein Manchester City, das nie aufgibt. Italien dagegen trägt schwer an einer langen Durststrecke: Den letzten Titel gab es 2010, als Inter unter José Mourinho im Bernabéu triumphierte. Weder Juventus noch Inter noch Napoli konnten diesen historischen Erfolg seitdem wiederholen, und der Druck auf die italienischen Vereine wächst von Saison zu Saison spürbar.

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Was braucht es, um PSG zu entthronen?

Neben individueller Klasse benötigt es vor allem taktische Kontinuität und Kaderbreite, um frisch in die entscheidenden Runden zu gehen. Mannschaften, die PSG wirklich Probleme bereiten, sind meist die, die früh pressen und keine Räume zwischen den Linien zulassen – genau das zeigte Arsenal im Finale von Budapest, bevor die Entscheidung im Elfmeterschießen fiel. Ein weiterer entscheidender Faktor ist die Kalendersteuerung: Wer im April und Mai ohne größere Verletzungssorgen dasteht, hat realistisch die besseren Karten gegen PSG.

Was die Gruppenphase bringt

Solange die Auslosung noch aussteht, lässt sich nur eines mit Sicherheit sagen: Das Niveau wird von Beginn an extrem hoch sein. PSG geht als Favorit in die Saison, doch die Champions League 2026/27 verspricht ein echtes Duell der Generationen zwischen dem amtierenden Titelträger und den traditionsreichen Clubs, die verlorenen Boden gutmachen wollen. Deutschland, Spanien, England und Italien bringen allesamt genug Argumente mit, um oben mitzuspielen – am Ende entscheidet ohnehin nur der Rasen, wer wirklich auf Augenhöhe ist.

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Heide

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