Seat-Fahrer gefährdet Straßenverkehr auf der A23 zwischen Itzehoe und Heide
Am Montag, 3. August, kam es zu mehreren Straßenverkehrsgefährdungen durch einen Autofahrer auf der Autobahn 23 in Fahrtrichtung Norden. Die Polizei sucht jetzt Zeugen und weitere Geschädigte.
Lesen Sie auch: Brennender Lkw auf der A23: Heider Feuerwehr verhindert Schlimmeres
Gegen 8:30 Uhr befuhr ein weißer Seat Leon mit Düsseldorfer Kennzeichen die A23 zwischen Itzehoe und Heide und fiel dort mehrfach aufgrund riskanter Fahrmanöver auf.
Zunächst habe er auf der Strecke zwischen den Anschlussstellen Itzehoe-Süd und Itzehoe-Nord einen Pkw und einen Lkw mit hoher Geschwindigkeit rechts auf dem Standstreifen überholt.
Anschließend fiel er erneut auf, nachdem er einen weiteren Pkw auf Höhe der Störbrücke auf dem Hauptfahrstreifen erst geschnitten und daraufhin ausgebremst habe.
Lesen Sie auch: Mutmaßlicher Verursacher auf der Flucht
Eine Vorbeifahrerin beobachtete letztere Situation und hupte ihn bei einem eigenen Überholvorgang an, um auf die gefährliche Fahrweise aufmerksam zu machen. Der Fahrer überholte diese danach rechts, scherte vor ihr ein und bremste sie ebenfalls aus.
Lesen Sie auch: Albersdorf: Lkw kollidiert mit Pkw auf der A23
Sie habe nur durch das Einleiten einer Gefahrenbremsung die Kollision vermeiden können. Dabei musste sie von etwa 160 km/h auf 90 km/h abbremsen. Sie verständigte die Polizei.
Die Beamten stellten das Fahrzeug im Bereich der Anschlussstelle Heide-Süd fest, wo der Fahrzeugführer erneut einen Pkw rechts überholte und nach dem Wechseln auf die Überholspur anschließend selbst die Geschwindigkeit vor dem Überholten reduzierte.
Lesen Sie auch: Verkehrsunfall auf der A23: sechs Verletzte nach Kollision mehrerer Fahrzeuge
Die Beamten des Polizei-Autobahn- und Bezirksreviers Elmshorn kontrollierten den Fahrzeugführer daraufhin. Dabei handelte es sich um einen 40-jährigen Mann aus Dorsten, Nordrhein-Westfalen. Die Polizisten beschlagnahmten den Führerschein und unterbunden die Weiterfahrt.
Der Fahrer wird sich wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und wegen Nötigung verantworten müssen. Die Ermittler gehen derzeit davon aus, dass es am Tattag bereits zu ähnlich gelagerten Taten durch den Beschuldigten gekommen sein könnte.
Verkehrsteilnehmer, denen das Fahrverhalten des weißen Seat Leon mit Düsseldorfer Kennzeichen an dem Tag ebenfalls aufgefallen war oder die selbst durch diesen geschädigt wurden, werden gebeten, sich beim Polizei-Autobahn- und Bezirksrevier Elmshorn zu melden. Sachdienliche Mitteilungen werden unter der Rufnummer 04121/4092-0 entgegengenommen.
© Boyens Medien - Texte und Fotos sind urheberrechtlich geschützt. Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.
Weitere Artikel