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Gesundheit im Dialog

Was bei Sonnenallergie hilft

16.06.2026, 00:30 Uhr
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Bei Sonnenallergie: Sonne meiden, dicht gewebte Kleidung tragen sowie Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor verwenden. Foto: AOK/Colourbox

Die wirksamste Behandlungsmethode ist einfach: Sonne meiden, dicht gewebte Kleidung tragen sowie Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor nutzen, die vor den UV-A- und UV-B-Strahlen schützt. Meist klingen die unliebsamen Hauterscheinungen dann binnen weniger Tage wieder ab, ohne Spuren zu hinterlassen. Als textiler Schutz eignen sich Sonnenhut, lange Hosen und langärmelige Oberteile, sie halten das Sonnenlicht größtenteils ab. An unbedeckten Hautstellen sollte Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor von 30 und mehr aufgetragen werden. Wichtig ist auch, die Mittagssonne zu meiden, denn zwischen 11 Uhr und 15 Uhr erreicht die UV-Strahlung ihr Maximum. Betroffene sollten zudem daran denken, dass UV-A-Strahlen auch durch Fensterscheiben in Auto und Wohnung dringen können. Lediglich UV-B-Strahlen werden durch Glas weitgehend abgehalten. 

Um die Hautveränderungen und den Juckreiz abzumildern, können Antihistaminika und entzündungshemmende Kortison-Präparate auf die betroffenen Stellen aufgetragen werden, so AOK-Expertin Dr. Katja Schwarzenhölzer. Bei den meisten Menschen mit einer polymorphen Lichtdermatose lassen die Beschwerden im Laufe des Sommers nach, da häufigere Aufenthalte in der Sonne zu einer Art Gewöhnungseffekt führen.

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