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Was gehört zur Zahnvorsorge?

19.08.2025, 00:00 Uhr
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Die Zahnvorsorge umfasst verschiedene Maßnahmen, die darauf abzielen, die Mundgesundheit zu erhalten.

Erwachsene sollten zweimal im Jahr zur Zahnvorsorge gehen, ebenso Menschen, die eine Vollprothese tragen. Auch bei ihnen muss der Sitz des Zahnersatzes sowie die Gesundheit der Mundschleimhaut regelmäßig kontrolliert werden.

Die Zahnvorsorge umfasst verschiedene Maßnahmen, die darauf abzielen, die Mundgesundheit zu erhalten, Probleme frühzeitig zu erkennen und Behandlungen rechtzeitig einzuleiten. Dafür kontrolliert der Zahnarzt oder die Zahnärztin die Zähne, die Zahnzwischenräume sowie das Zahnfleisch auf Anzeichen von Karies oder Zahnfleischerkrankungen wie Gingivitis. 

Stellt der Zahnarzt oder die Zahnärztin bei der Kontrolluntersuchung Zahnstein fest, wird dieser entfernt. Denn Zahnstein sind verhärtete Beläge, auf denen sich leicht Bakterien ansiedeln und dadurch Zahnfleischentzündungen begünstigen. 

Zur Früherkennung von parodontalen Erkrankungen wie Parodontitis wird zudem ein sogenannter Parodontaler Screening Index (PSI) durchgeführt. Dafür wird das Zahnfleisch mit einer Spezialsonde untersucht. 

Je nach Bedarf kann im Rahmen der Zahnvorsorge auch ein Röntgenbild angefertigt werden, um versteckte Karies oder andere Probleme an den Zähnen und im Kieferknochen zu erkennen, so AOK-Experte Marc Lütkemeyer. Die Zahnvorsorge läuft in der Regel völlig schmerzfrei ab.

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