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Einsatz mit 60 Feuerwehrleuten

Helse: Leere Scheune an der Bundesstraße 5 in Flammen

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Freitagabend, 29. August, kurz vor 17 Uhr sind die Feuerwehren aus Helse, Marne, Kronprinzenkoog und Trennewurth zu einem Brand an die Bundesstraße 5 gerufen worden. Dort stand eine leere Scheune in Flammen.
29.08.2025, 17:56 Uhr
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Die Marner Drehleiter absolvierte ihren ersten offiziellen Einsatz in Helse. Foto: Schäfer

Bereits von Weitem waren die dunklen Rauchschwaden an der Bundesstraße 5 bereits zu erkennen. Eine brennende Scheune war die Ursache dafür. Mehrere Wehren waren gleichzeitig im Einsatz und die Bundesstraße 5 wurde für einige Zeit weiträumig vollständig gesperrt.

Um kurz vor 17 Uhr erhielten die Einsatzkräfte die Alarmierung, für ein sogenanntes „Feuer größer Standard“. Die Wehren aus Helse, Marne, Kronprinzenkoog und Trennewurth rückten aus zur Brandbekämpfung. „Etwa 60 Feuerwehrleute sind im Einsatz“, sagte Einsatzleiter Torge Ibs.

Laut Polizei sei eine Frau im Vorbeifahren an der Bundesstraße auf den Brand aufmerksam geworden. Sie habe bereits beim ersten Mal etwas Rauch aus dem Schuppen kommen sehen, fuhr zunächst weiter. Wenige Minuten später sei sie erneut an dem Resthof vorbeigekommen und sah eine stärkere Rauchentwicklung. Daraufhin alarmierte sie die Leitstelle.

Das Brandobjekt war eine alte Scheune. Tiere waren dort nicht drin. Direkt daneben befindet sich ein Wohn- und Wirtschaftsgebäude. Laut dem Einsatzleiter sei dies bereits seit Längerem verlassen. Zudem, so Ibs, sei die Scheune bereits vor dem Brand etwas zusammengefallen.

Die Löscharbeiten konzentrierten sich zum einen auf das Löschen der Scheune, zum anderen auf die Abwehr der Flammen vom Wohnhaus. Im Einsatz gegen die Flammen war unter anderem die neue Drehleiter der Freiwilligen Feuerwehr Marne. Für die war es der erste Einsatz. Von oben herab wurde so Wasser auf die Scheune gesprüht. Angriffstrupps standen unter schwerem Atemschutz zwischen Scheune und Wohngebäude, um so das Feuer in Schach zu halten – erfolgreich. „Wir konnten das Wohn- und Wirtschaftsgebäude so retten“, sagte Ibs.

Aufgrund des Feuers sackte das Dach der Scheune immer weiter zusammen und kam so zum Einsturz. Verletzt wurde bei dem Einsatz glücklicherweise jedoch niemand. Zwischenzeitlich flogen die brennenden Teerpappen vom Dach der Scheune auf die andere Straßenseite. Dort landeten sie auf dem Acker und am Graben. Das brennende Material sorgte dafür, dass das Gras an einigen Stellen im Graben entflammte. Ausgebreitet hat es dort jedoch nicht weiter und die Feuerwehrleute löschten die betroffenen Stellen.

Der Rauch zog während des Einsatzes in die westliche Richtung, über die Bundesstraße. Die wurde aufgrund des Einsatzes vollständig von der Polizei gesperrt. Gegen 19 Uhr rückte die Marner Wehr schließlich ab. Die anderen drei Wehren blieben zunächst noch vor Ort und es wurden Beamte von der Kriminalpolizei erwartet. Mit denen sollte abgeklärt werden, ob ein bestellter Bagger Teile aus der Scheune entfernen könne, um das Feuer endgültig zu löschen, so Torge Ibs.

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