Freud und Leid in den Spitzenspielen
Früh hatte Horst in Averlak durch Michel Andre Gorny (14.) und Tobias Meseck (28.) die Tore vorgelegt und damit Blau-Weiß ins Mark erschüttert. Schon das Hinspiel hatten die Steinburger für sich entschieden, da sogar mit 3:0. Das war bis zu diesem Sonnabend die einzige Niederlage Averlaks gewesen.
Während in der Staffel 2 also die Entscheidung vertagt wurde, machte die SG Tensbüttel/Sarzbüttel parallel einen großen Schritt zur Meisterschaft. Nach dem 2:0 (0:0) gegen den TSV 1892 Nordhastedt liegt die Spielgemeinschaft schon zwölf Punkte vor ihrem ersten Verfolger, der noch ein Spiel mehr in der Hinterhand hat, also noch auf neun Punkte herankommen kann. Aber auch dann wird es eine große Aufgabe, diese neun Zähler in den restlichen fünf Spielen noch aufzuholen.
Vor rund 250 Zuschauern hatten die Gastgeber Probleme mit dem böigen Wind, erspielten sich aber zunehmend die besseren Chancen und machten nach dem Seitenwechsel durch einen an Jost-Henner Claußen verwirkten Strafstoß, den Kevin Schlosky eiskalt verwandelte (47.), sowie Claußen selbst (65.) den Sack verdientermaßen zu. Am Ende musste Schiedsrichter Niklas Michel Harder (Epenwöhrden) aufpassen, dass das lange Zeit kampfbetont, aber faire Spiel nicht noch eskaliert. Dabei bewies er auch bei einer Tätlichkeit von Nordhastedts Steven Nigel Kriegel sehr viel Augenmaß.
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