Wort zum Sonntag

Wie?

Wie kann es gehen, frage ich mich, dass wir als lebendige, hoffnungsvolle, strahlende Glaubende auftauchen in dieser Welt. Auftauchen, die wir doch in der Taufe „untergetaucht“ wurden, in das Wasser der Taufe, mit kräftigen und kräftigenden Worten, spürbarem Zeichen und Geist dazu. Auftauchen, um Zeuginnen und Zeugen zu sein des Lebens. Nicht irgendeines Lebens, vielmehr eines begeisterten, eines mutigen Lebens! Ein Leben als Getröstete, aufrecht Gehende – weil voller Hoffnung und nicht absprechbarer Würde; als Tragende, Mittragende und manchmal Ertragende – weil getragen; als Laute – weil Betende und als solche, die Worte haben – in Lob, Klage, Bitte; als fest Stehende – weil die Auferstehung Jesu Wirklichkeit ist; als Wie-neu-Geborene „zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten“: für diese Welt und für die Kirche, für uns selbst und für Gott. Er sei gelobt für seine große Barmherzigkeit – contra allem, was mich trennen will davon. (nach 1. Petrus 1,3)

von Pastorin Simone Fucker aus Wesselburen

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