Brunsbüttel

Erdgas-Terminal lässt viele kalt

Knapp 100 Zuhörer, darunter nur wenige Brunsbütteler, stattdessen viele offene Fragen nach langen Fachvorträgen: Die Bürgerbeteiligung zum geplanten Terminal für Flüssigerdgas  (LNG) hat sich am Mittwochabend zu einer klimapolitischen Grundsatzdebatte entwickelt. Hitzige Wortbeiträge blieben aus. 

Dreh- und Angelpunkt die Frage, ob durch den Einsatz von LNG klimaschädliche Treibhausgase eingespart werden können oder nicht. Insbesondere Erdgas, das durch die umstrittene Fracking-Methode gewonnen wird, habe eine negative Klimabilanz. Grund: entweichendes Methan. Die geplante Tankanlage in Brunsbüttel geriet im Laufe der Veranstaltung, die von Investoren und LNG-Kritiker gemeinsam auf die Beine worden ist, immer mehr ins Hintertreffen.