Nachbarn

2000 Euro für Dithmarscher Kinder

Von Stefanie Pantel 

MELDORF Seit vielen Jahren verzichtet das Wohnungsunternehmen Dithmarschen eG (WoDi) auf Weihnachtsgeschenke für seine Geschäftspartner und unterstützt stattdessen besondere Projekte zugunsten von Kindern und Jugendlichen in Dithmarschen. 

Wie bereits in den Vorjahren ging nun eine Spende von 2000 Euro erneut zu gleichen Teilen an das Jugendferienwerk Dithmarschen und die Kinder- und Jugendstiftung Dithmarschen. „Im letzten Sommer konnten die ein- oder zweiwöchigen Freizeiten coronabedingt nicht stattfinden“, bedauerte Prof. Dr. Hans-Jürgen Block, Vereinsvorsitzender des Jugendferienwerks Dithmarschen (JfW). Stattdessen wurde eine Reihe eintägiger Ausflüge in Kleingruppen, zum Beispiel nach Büsum, organisiert und größtenteils mit Spenden finanziert. „Wir sind dankbar, dass uns trotz Corona und ausgefallener Fahrten Mitglieder und Sponsoren, wie die WoDi mit ihrer großzügigen Spende, weiterhin unterstützen“, freute sich Block.

Das Jugendferienwerk schickt seit nunmehr 27 Jahren „Lütte Dithmarscher op grote Tour“. Für jährlich 120 bis 130 Kinder aus Familien mit unterdurchschnittlichen Einkommen werden die Kosten für ein oder zwei Wochen in den Sommerferien in einem Zeltlager oder in einer Jugendherberge übernommen. In Zeiten von Corona werden die Auszeiten alternativ in den Herbst verlegt, Tagesfahrten unternommen und die Ausbildung von Betreuerinnen und Betreuern für die Fahrten unterstützt. Das JfW finanziert sich aus öffentlichen Mitteln, Mitgliedsbeiträgen und Spenden.

Die vor mehr als zehn Jahren gegründete Kinder- und Jugendstiftung Dithmarschen ist eine Gemeinschaftsstiftung von Dithmarscher Bürgern, die soziale, kulturelle und bildungsrelevante Projekte, wie Schwimmunterricht für Fünfjährige, Prävention bei frühkindlichen Sprachauffälligkeiten, Leseförderung an Grundschulen sowie den Barfußparcours im Steinzeitpark Albersdorf, umsetzt. „Wir sind dabei auf die finanzielle Hilfe vieler Dithmarscher angewiesen, um Benachteiligte weiterhin erfolgreich unterstützen zu können“, sagte Stiftungsvorsitzender Willi Ruge.