Nachbarn

Austausch in der Region

Von Kerstin Werner

Friedrichskoog - Mitglieder des CDU-Bezirksverbands Eddelak-St. Michaelisdonn fuhren per Schnellbus nach Friedrichskoog-Spitze, um sich dort von CDU-Fraktionsvorsitzender Petra Feil über anstehende Projekte informieren zu lassen.

CDU-Kreisvorsitzender Volker Nielsen sagte: „Die starke Linie 2510 auf der Achse Friedrichskoog – Marne – St. Michaelisdonn läuft seit Januar und verzeichnet tendenziell steigende Fahrgastzahlen.“ Die Verbindung stelle einen wesentlichen Baustein der Weiterentwicklung des ÖPNV-Gesamtsystems in Dithmarschen dar. Feil, zugleich Vorsitzende des Ausschusses für touristische Angelegenheiten: „Die Schnellbusverbindung ist wichtig, damit Gäste besser mit öffentlichen Verkehrsmitteln ihr Ziel erreichen. Wenn der Bahnhof St. Michel dann in den nächsten Jahren barrierefrei wird, kann man das zusätzlich bewerben.“ Auch Angebote für Anreisende könnten im Rahmen der Digitalisierung im Bahnhof neu hinzukommen, ergänzte CDU-Bezirksvorstandsmitglied Inge Schnepel. Elektromobilität spiele auch eine Rolle. Zudem kann die Barrierefreiheit im ZOB-Bereich verbessert werden. 

Große Projekte an der Spitze seien in Planung. Davon berichtete Feil. Umgesetzt werde bereits ein rund vier Kilometer langer Rundwanderweg mit Info-Stationen. Der soll zur Saison 2020 fertig sein. Bei der Neugestaltung von Strand und Trischendamm in den nächsten Jahren werde ebenso Barrierefreiheit angestrebt. Nielsen: „Das diskutierte Regionalmanagement sollte meiner Meinung nach für den gesamten südlichen Teil Dithmarschens von Burg über St. Michel, Eddelak, Brunsbüttel, Marne und bis nach Friedrichskoog zuständig sein. So könnten wichtige Projekte sowie Entwicklungsziele gemeinsam erarbeitet und angepackt werden. Zusammenarbeit über Gemeinde- und Stadtgrenzen hinweg werden von Land, Bund und EU besonders gefördert. Im Tourismus braucht ein starker Ort wie Friedrichskoog auch ein starkes Umfeld, das viele Funktionen zur Freizeitgestaltung erfüllt.“ Auch Petra Feil spricht sich für eine stärkere Vernetzung und ein Regionalmanagement aus: „Gemeinden und Städte können eine intelligente Aufgabenteilung anpacken und sich gegenseitig ergänzen. Das würde die ganze Region südliches Dithmarschen stärken.“