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Besser als nichts

Von Henrik Berndt 

Albersdorf - Trotz Corona läuft die Ausbildung beim DRK Albersdorf weiter. Da sich die DRK-Bereitschaft nicht wie gewohnt im DRK-Zentrum treffen kann, finden aktuell Online-Dienstabende statt.

Kürzlich trafen sich die Mitglieder zum dritten Mal auf einer Online-Kommunikationsplattform. Nachdem bei den ersten zwei Dienstabenden die Theoriethemen „Betreuungsplatz“ und „Sonder- und Wegerechte“ behandelt wurden, wagte sich die Bereitschaftsleitung für den dritten Termin an ein Praxisthema. Per Video wurden die Ausstattung und die Verteilung des Materials auf dem Betreuungs-Lkw und dem Geräteanhänger gezeigt und aktiv diskutiert. „Damit im Einsatz alles klappt, ist es wichtig, dass jeder weiß, wo was zu finden ist“, erklärte Bereitschaftsleiter Torben Hatje. Dementsprechend wurde nach und nach die komplette Ausstattung entladen und angesehen, die von Technik wie Notstromerzeuger und Zeltheizung über Küchenmaterial bis hin zu Betreuungskisten mit beispielsweise 50 Decken und Hygieneartikeln reichte. Dabei stellte es sich als gar nicht so einfach heraus, gleichzeitig ein gutes Bild und Ton für die Erklärung zu erzeugen.

Mit der Beteiligung von bis zu 15 Mitgliedern bei den Online-Dienstabenden ist die Bereitschaftsleitung zufrieden, auch da diese nicht als Konkurrenz zu normalen Dienstabenden gesehen werden. So stellte Hatje fest: „Gerade in dieser Zeit ist uns wichtig, dass der Kontakt gepflegt wird und die Ausbildung weiter stattfindet.“ Trotzdem sei man sich bewusst, dass bei einzelnen Mitgliedern die technischen Voraussetzungen für die Übertragung der Online-Dienstabende leider nicht gegeben seien und eventuell nicht jeder Interesse an dieser Dienstabendform habe. Allgemein sieht die Bereitschaftsleitung den Online-Dienstabend daher auch nur als Notlösung und freut sich auf die Wiederaufnahme des normalen Dienstbetriebs, sobald die Lage es zulässt.