Nachbarn

Blutspende mal anders

Von Harro Petersen 

Tellingstedt - Auch während der Coronapandemie werden hierzulande weiterhin dringend Blutkonserven benötigt. Um dem Bedarf nachzukommen, fanden sich zahlreiche Menschen in der Sporthalle ein, um Blut zu spenden. Die Blutspende verlief dabei dieses Mal ganz anders als sonst. 

Es musste ein Mindestabstand von anderthalb Metern zwischen den einzelnen Personen eingehalten, die Hände desinfiziert und die Körpertemperatur gemessen werden. Jeder Spendewillige erhielt eine Maske. Neu war bei dem Blutspendetermin zudem, dass sich die Spender im Internet anmelden konnten. In der Anmeldung saßen zwei Personen des DRK-Ortsvereins am Computer, um die bestellten Spender in Empfang zu nehmen. Am zweiten Computer saß Matthias Schlüter vom Blutspendedienst, um unangemeldete Spender zu begrüßen.

Die Sporthalle in Tellingstedt war ideal, um Hygiene- und Abstandsregeln einzuhalten. Viel Lob erhielt Harro Petersen, Vorsitzender des DRK-Ortsverbandes. Nach der Spende erhielten die Teilnehmer von drei Mitarbeiterinnen des Ortsverbandes Lunchpakete. Einige vermissten das schöne Büfett mit Krabbensalat und Aal. Als Dank für die Blutspende wurde denjenigen, die zum fünften, zehnten oder 15. Mal dabei waren, eine Flasche Sekt überreicht. Es wurden 128 Blutspenden registriert und acht Spender neu in die Blutspenderfamilie aufgenommen. Eine Verlosung ergänzte das Programm des Ortsvereins. Die nächste Blutspende ist für den 23. Juni wieder in der Sporthalle vorgesehen.