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Breite Übereinstimmung

Von Holger Dähne 

Marne - Mehr als die Hälfte der Mitglieder begrüßte Holger Dähne, Vorsitzender der Kommunalen Wählervereinigung (KWV) zur Jahresversammlung im Kultur- und Bürgerhaus.

Neben den Berichten der Stadtvertreter und der Amtsausschussmitglieder über ihre Tätigkeit und einem Ausblick auf anstehende kommunalpolitische Themen standen Wahlen des Vorstands auf der Tagesordnung. Zunächst informierte Kassenführer Peter Ibs die Mitglieder über die Einnahmen und Ausgaben im abgelaufenen Berichtsjahr. Gewissenhaft und akkurat wie eh und je präsentierte Ibs die finanzielle Situation. Die Neuwahlen des kompletten Vorstands der KWV brachten folgende Ergebnisse. Bestätigt wurde Holger Dähne als Vorsitzender, ebenso Achim Olhöft als erster Stellvertreter. Neu als zweiter stellvertretender Vorsitzender wurde Alexander Ermer gewählt, der dem nicht wieder antretenden Frank Häger im Amt folgte. Bestätigt wurde in der Folge auch Bettina von Borstel als Beisitzerin. Neu in diese Funktion gewählt wurde Birte Thomsen, als Nachfolgerin für Reimer Söhl. Ebenfalls in ihrem Amt bestätigt wurde Elke Marxen als Schriftführerin.

Die breite Übereinstimmung in der personellen Aufstellung ist als Zeichen der Geschlossenheit der KWV zu werten, die sich für die kommenden kommunalen Herausforderungen gut gewappnet fühlt und sich wie gewohnt unabhängig und engagiert den Aufgaben der Weiterentwicklung der Stadt stellen will. Die werden in der Zukunft angesichts der desolaten Finanzsituation Marnes nicht einfach sein. Als Schwerpunktthemen für die nahe Zukunft nahmen sich Vorstand und Mitglieder vor, die Entscheidung hinsichtlich der finanziellen Beteiligung der Marner an den Straßenausbaubeiträgen so bürgerfreundlich wie möglich voranzutreiben. Weiter stehen auf der Agenda der KWV eine Positionierung hinsichtlich der Möglichkeiten und Risiken des weiteren Ausbaus der Windenergie, die Problematik der ausufernden Kitabeiträge sowie eine Initiative zur Umgestaltung Marnes in eine fahrradfreundlichere Stadt. Dazu sollen in Kürze erste Vorschläge in die Stadtvertretung eingebracht werden.