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Eine Ehrenrunde folgt noch

Von Susanne Rickers

Schülp/Strübbel - Seit vielen Jahren leitet Inge Nehmer den Sozialverband Deutschland (SoVD), Ortsverband Schülp/Strübbel, mit großem Engagement und Herzblut. Unter ihrer Leitung ist die Ortsgruppe stetig gewachsen und zählt heute 163 Mitglieder. 

Seit einigen Jahren allerdings sucht die 82-Jährige bereits eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger. Im vergangenen Jahr erklärte sich der Schülper Helmut Rönck dazu bereit, den Posten als Vorsitzender in diesem Jahr zu übernehmen. Kurzentschlossen erklärte Inge Nehmer nun jedoch, dass sie noch ein Jahr den Vorsitz behalten wolle, um dann mit Kassenwartin Frauke Diekmann in den wohlverdienten Ruhestand zu gehen. Wenn man sich so viele Jahre uneingeschränkt eingesetzt hat, fällt der Abschied nicht ganz so leicht. Ein weiteres Jahr liegt nun bei bester Kassenlage vor Inge Nehmer und ihrem Team. Im nächsten Jahr übernimmt Helmut Rönck dann gerne den Posten des Vorsitzenden.

Auch in diesem Jahr wurden viele Mitglieder für ihre Treue zum Sozialverband ausgezeichnet, und zwar für fünf Jahre Vorstandsarbeit Erika Oldenburg, Marlies Kümpel, Jörg Wallowitz, Giesela Stelzner und Regine Brinkmann. Für zehnjährige Mitgliedschaft wurden Maries Kümpel, Vera Kümpel, Hans-Dieter Kümpel, Antje Landau, Rita Ziegler, Birgit Hallmann sowie für 25 Jahre Treue Inge Manshardt geehrt.

In einem Vortrag ging Hans-Otto Umlandt, Vorsitzender des SoVD-Kreisverbands Dithmarschen, auf die vielen Neuerungen in der Sozialpolitik ein. Erfreulich stach dabei die Rentenerhöhung um 3,81 Prozent heraus. Umlandt wies daraufhin, wie wichtig heute eine Rentenversicherung in Eigenregie sei, zumal der Rentensatz von 48 Prozent nach 2025 vermutlich auf 44 Prozent herabsinken werde. Ebenfalls konnte Umlandt als Vorsitzender des größten Verbandes Deutschlands mitteilen, dass die Personaldecke für Dithmarschen aufgrund des hohen Hilfebedarfs auf neun Mitarbeiter angewachsen sei. Zum einen spreche das Ergebnis für die gute Arbeit des Verbandes, zum anderen für den hohen Bedarf an Beratung in der heutigen Zeit. Ein zünftiges Schnitzelessen rundete der Nachmittag in der Gaststätte Bestmann in Strübbel ab.