Nachbarn

Eine intensive Woche

Meldorf (rd) Die englische Sprache verfolgte einige Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftsschule (GMS) bis in den Traum. Fünf intensive Tage auf Englisch verbrachte eine Gruppe der siebenten Jahrgangsstufe und eine weitere des zehnten Jahrgangs mit Ken Pickett und Alexandra Witt. 

Aus Canterbury kommend behaupteten beide von sich, kein Wort Deutsch sprechen oder verstehen zu können und legten damit die Herausforderung für die Jugendlichen fest: eine Intensivwoche komplett auf Englisch. Den englischen Muttersprachlern gelang es spielend, bei den Jugendlichen Hemmungen zum englischen Sprachgebrauch abzubauen. Sie legten großen Wert auf viel Kommunikation untereinander. Thematisiert wurden mit den Schülerinnen und Schülern viel Landeskundliches und Alltägliches aus dem Vereinigten Königreich. Dass die Schüler große Fortschritte gemacht hatten, bewiesen sie zum Abschluss vor Eltern, weiteren Mitschülern und ihren Lehrern. In Arbeitsgruppen hatten sie Präsentationen zu unterschiedlichen Themen mit viel Witz und kreativ vorbereitet. Jeder Schüler erhielt zudem ein Teilnahmezertifikat. Siebt- und Zehntklässlern gefielen die Gruppenprojekte gleichermaßen gut. Sie sagten zum Beispiel: „Ich war am Anfang ein wenig unsicher, ob ich alles verstehen werde. Wir hatten jedoch so viel Spaß miteinander, dass diese Sorge schnell vergessen war. Everything was perfect.“ Ken Pickett und Alexandra Witt sind für das Projekt „English in Action“ viel auf Reisen. Sie vermitteln ihre Muttersprache. An der GMS und in Meldorfs „cozy atmosphere“ gefiel es ihnen so gut, dass sie kurzerhand ihrem Aufenthalt eine kleine Verlängerung gönnten.