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Einsamkeit im Alter

Von Elisabeth Steinschulte 

HEIDE Zum Thema „Einsamkeit im Alter“ lud der Seniorenbeirat ein, und viele interessierte Gäste kamen. Referent Karl-Heinz Papenfuß stellte sich persönlich als Mensch vor, der, wie alle Menschen, mehrere Personen in einer ist. 

Einsamkeit hat viele Gesichter und betrifft nicht nur Menschen im Alter, und dagegen gibt es keine Patentrezepte. Es gibt seelische, körperliche, soziale und geistige, um nur einige Gründe des Warum zu nennen. Die Liste ließe sich leicht verlängern. Nach kurzer Zeit gelang es dem Referenten, alle zu motivieren, auch über sich selbst zu sprechen, sodass es kein Vortrag mehr war, sondern ein Austausch von Erfahrungen über die eigene Einsamkeit, wie man sie erlebt und wie man es geschafft hat oder auch nicht, aus dieser Situation herauszufinden. Viele Möglichkeiten wurden angesprochen, so auch, wie man sich selber helfen kann oder auch helfen lassen kann, wieder ein normales Leben mit Freude, guter Laune und Lachen zu haben, auch durch entsprechende ärztliche Hilfe. Soziale Kontakte zu knüpfen und zu suchen, gehöre ebenfalls dazu. Jeder Mensch ist einzigartig, und positives Denken kann man lernen, und auch das hilft über vieles hinweg. 

Der Offene Kanal Westküste zeigte ebenfalls großes Interesse an dem Thema. Kjell Kanand nahm alles auf. Aufgrund vieler Erfahrungen verfasste Papenfuß ein kleines Büchlein, das gute Hinweise und auch Tipps enthält. „Der Einsamkeit entkommen“ erhalten Interessierte per E-Mail an kh.papenfuss@web.de oder telefonisch unter 0157/89117569. Auskunft erteilt auch Monika Buberl-Pirrwitz, stellvertretende Vorsitzende des Seniorenbeirats, unter 0481/62253.

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