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Endlich Gruppenstunden

Wrohm (rd) Nach mehrwöchiger Pause aufgrund der Coronapandemie erhielt das Jugendrotkreuz (JRK) Wrohm-Süderdorf endlich die Genehmigung von der JRK-Kreis- und Landesleitung, bei Einhaltung der Coronamaßnahmen Gruppenstunden zu veranstalten.

Der Gemeinderaum der Wrohmer Friedenskirche, der sonst für Gruppenstunden genutzt werden darf, wurde vom Kirchenvorstand noch nicht freigegeben, da die Räumlichkeiten für Veranstaltungen dieser Art zu klein sind. Bürgermeister Jens Lahrsen erteilte dem JRK jedoch die Genehmigung, den Sportplatz zu nutzen. Der lang ersehnte Montagnachmittag war gut besucht. 18 JRK-Kinder kamen trotz Beschränkungen zur Gruppenstunden der Stufe eins, brachten eine Einwilligungserklärung der Erziehungsberechtigten mit, wuschen und desinfizierten sich die Hände, hielten Mindestabstand und trugen gegebenenfalls eine Schutzmaske. Für neun Kinder wurde nachträglich ein Geburtstagsständchen gesungen. Sie pusteten anschließend all ihre kleinen Kerzen aus und durften sich im Geheimen etwas wünschen.

Nach einer Quatschrunde, während der alle ihre Erlebnisse erzählten, teilte man sich in drei Gruppen auf. Ein neu angeschafftes, buntes Schwungtuch wurde ausprobiert und Boccia, Ringewerfen, Seilspringen, Tauziehen oder Verstecken gespielt. Die Gruppen wechselten sich ab. Mit Mineralwasser und Apfelschorle wurde der Durst gelöscht - aus mitgebrachten Mehrwegbechern. Mit einer Trillerpfeife wurden schließlich alle JRKler wieder zusammengebracht. Sie sangen gut gelaunt alle Strophen von „Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad“. Danach folgte ein neues Kreisspiel „Welchen Baum habe ich mir ausgesucht?“. Zu guter Letzt sangen alle Kinder und die beiden Gruppenleiter das selbstkomponierte Lied „Wir sind vom JRK“. Die Kinder holten sich als kleine Belohnung ein Naschteilchen für den Heimweg bei den Gruppenleiterinnen Margit Christiansen und Clara Danker ab.