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Endlich wieder Gruppenstunde

WROHM Es dauerte Monate, bis jetzt endlich wieder eine Freigabe für Gruppenstunden des Jugendrotkreuz (JRK) Wrohm-Süderdorf vom JRK-Landesverband, dem Kreisjugendring und Wrohms Bürgermeister Jens Lahrsen erfolgte.

Immer wieder wurde die Gruppenleitung von Kindern und Jugendlichen auf der Straße angehalten und gefragt: „Wann haben wir endlich wieder JRK?“ Nach der Freigabe wurden Infozettel an JRKler und Eltern verteilt, und dann war es soweit. Nach den derzeit gelockerten Coronarichtlinien durften sich JRK-Mitglieder der Stufe I im Feuerwehraufenthaltsraum treffen. Zunächst wurden die Hände desinfiziert und darauf geachtet, dass jeder eine Schutzmaske trug. Die Abstandsregelungen wurden besprochen. Dann wurde erst einmal allen Geburtstagskindern der vergangenen Monate gratuliert. Danach folgte eine Erzählrunde. Jeder durfte seine Erlebnisse in die Runde einbringen. Anschließend stellte Gruppenleiterin Margit Christiansen das Thema der ersten Gruppenstunde vor. Es sollte einen kleinen spontanen JRK-Malwettbewerb geben. Unter dem Motto „Was wünsche ich mir am allermeisten nach der Coronapandemie“. Auf den Tischen befanden sich bereits Tuschkästen, für jeden Teilnehmer zwei Borstenpinsel und Gläser mit Wasser. Jeder erhielt ein Zeichenblatt in der Größe DIN A3. Die Mädchen und Jungen gingen frisch ans Werk und sprudelten über vor Ideen. Anschließend wurden die Materialen von den JRKlern gereinigt und desinfiziert.

Als nach eineinhalb Stunden die Gruppenstunde zu Ende ging, wurden die Bilder ausgewertet und nach einem Klatschbarometer die schönsten Bilder ausgewählt. Doch als man die Bilder verglich, stellte sich heraus, dass Mädchen und Jungen fast ausschließlich entweder Urlaub oder Schwimmbäder getuscht hatten. Einige hatten sogar in großen, bunten Lettern „Urlaub“ auf ihr Bild geschrieben. Auf Platz eins landete Tobias Kaufmann. Platz zwei belegte Mia Eggers, dicht gefolgt von Maja Celline Pukallus und Nesthäkchen Aaliyah Kögelbö. Die Siegerehrung mit Urkunden und lütten Preisen folgte in der nächsten Gruppenstunde. Alle übrigen Kinder, die am Malwettbewerb teilnahmen, freuten sich über einen Seehund-Schlüsselanhänger. Beim nächsten Zusammentreffen wurde dann das Thema „Wie bekommen wir den Müll aus den Meeren“ in kleinen Gruppen ausgearbeitet. In diesem Jahr soll eine Halbtagestour nach Friedrichskoog stattfinden, wo das Gelernte im Wattenmeer und an der Küste in die Praxis umgesetzt werden kann. Für das Programm sind ein Besuch in der Seehundstation und Minigolf geplant.

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