Nachbarn

Fast nichts ist mehr wie vor 60 Jahren

Von Bruno Bahnsen 

Wesselburen - Die Ehemaligen des Entlassjahrgangs 1959 trafen sich zum Klassentreffen nach 60 Jahren. Das Treffen organisierten Karin Frahm, Hans-Werner Pasenau, Bruno und Renate Bahnsen. Bei Kaffee und Kuchen begrüßten sich die Teilnehmer im Restaurant Ulmenklause am Markt.

Schnell stellte man fest, dass die Runde in den vergangenen Jahren kleiner geworden ist. Einige sind auch nach 60 Jahren noch in Wesselburen ansässig. Erinnerungen wurden anhand von alten Bildern ausgetauscht, und man erinnerte sich an Schulkameraden, die verstorben sind. Bereits im Juli gab es ein Treffen mit Schulkamerad Eugen Mattejiet, den es nach Irland verschlagen hat und der jetzt nicht dabei sein konnte. Die Überraschung war groß als Stadtführerin Ruth Arnold erschien und zu einem Stadtrundgang einlud. Die auswärtigen Gäste wunderten sich, dass sich der Ortskern doch so verändert hatte - ohne die vielen Geschäfte und die Straßen wie vor 60 Jahren. Vieles wurde nicht besser - einiges schon. Die St.-Bartholomäus-Kirche büßte ihren Charme nicht ein. Man erinnerte sich an die Konfirmation oder auch die Heirat in der wunderschönen Kirche. Manche waren auch in ihr getauft worden.

Nach dem Rundgang folgte in der Ulmenklause ein Abendessen und für den ersten Tag ein harmonischer Ausklang, nach dem sich einige Teilnehmer verabschiedeten und in ihren Heimatort zurückfuhren. Am Sonntagmorgen traf sich der Rest der Gruppe zum Frühstück, wieder in der Ulmenklause. Anschließend ging es zum Schulgebäude in der Schülper Chaussee zur Schulbesichtigung. Obwohl das alte Gebäude sein Äußeres behielt, waren die Innenräume – vor allem die Klassenzimmer von vor 60 Jahren – nicht wiederzuerkennen. Es war eine riesige Großbaustelle. Auch der Neubau der Gesamtschule vermittelte einen nachhaltigen Eindruck. Man kam aus dem Staunen nicht heraus, wie sich alles mit der heutigen digitalen Welt darstellte. Alle waren sich einig, dass sich die Schule zu ihrem Vorteil veränderte, mit den Sporteinrichtungen und sonstigen Möglichkeiten – für eine Kleinstadt ganz toll. Nach dem Besuch der Schule ging es noch einmal zurück in die Ulmenklause, zum abschließenden Gedankenaustausch. Alle waren der Meinung: „Es war ein tolles Treffen“.

Zum Klassentreffen kamen Helga Schlegel (geborene Dohrn), Karin Frahm (Barber), Jutta Burrmann (Johannsen), Werner Clausen, Inge Rieck (Möller), Renate Bahnsen (Gäthje), Hans-Werner Pasenau, Helga Dreyer (Wank), Helga Korsgaard (Schubert), Renate Lembke (Ostermann), Henny Kraft (Neubers), Heike Anders (Wehrmann), Bruno Bahnsen, Peter Blöcker und Hauke Braack.