Nachbarn

Gegen Wellen und Gischt

Heide (rd) Mehrere Feuerwehren aus dem Kreis Dithmarschen nahmen im Rahmen des Schleswig-Holstein Netz Cups am Feuerdrachenrennen auf dem Nord-Ostsee-Kanal teil. Alle Mann im selben Boot, dieses Motto galt für 36 Freiwillige Feuerwehren. 

Vor der malerischen Kulisse des Museumsschiffs Cap San Diego kämpften die Feuerwehren auf dem Nord-Ostsee-Kanal gegen Wellen und Gischt und um den Titel im Feuerdrachen-Cup. Dabei traten jeweils zehn Feuerwehrleute pro Drachenboot unter lauten Anfeuerungsrufen, wildem Getrommel und dem Jubel der tobenden Zuschauermenge gegeneinander an. Es nahmen Teams aus Dithmarschen, Nordfriesland, Ostholstein, Pinneberg, Plön, Rendsburg-Eckernförde, Schleswig-Flensburg, Segeberg, Steinburg, Stormarn sowie aus den Städten Flensburg und Neumünster an den Wettbewerben teil. Die besten konnten sich im Finale in zwei Riesendrachenbooten messen, in denen jeweils 50 Feuerwehrleute Platz hatten. Als strahlende Sieger gingen die Teams der Feuerwehren aus Bimöhlen, Großenbrode, Stafstedt, Hamweddel und Krummendiek aus dem Finallauf hervor. Erstmalig wurde parallel auch ein Wettbewerb durchgeführt, bei dem die Teilnehmer unter Vollschutz auf einem Ruder-Ergometer für einen guten Zweck ruderten.

Der Gedanke hinter dem Feuerdrachen-Cup ist, den Wehren eine kleine Anerkennung auszusprechen. „Die Freiwilligen Feuerwehren sind ein wichtiger Partner für Schleswig-Holstein Netz. Deshalb freuen wir uns besonders, dass wir mit 36 teilnehmenden Feuerwehren aus ganz Schleswig-Holstein zum wiederholten Male einen Teilnehmerrekord bei den Drachenbootrennen aufgestellt haben“, so Matthias Boxberger, Aufsichtsratsvorsitzender der SH Netz AG, die in rund 1000 Kommunen im Land präsent ist. In allen gibt es Freiwillige Feuerwehren, ehrenamtlich tätige Menschen.