Nachbarn

Gut organisierte Müllsammlung

WROHM Die Gemeinde organisierte die Säuberung von achtlos weggeworfenem Müll an den einzelnen Straßenabschnitte in diesem Frühjahr gut. Da die Coronalage nicht zuließ, dass sich die Bürger gemeinsam an einer Müllsammelaktion beteiligen, legte die Gemeindevertretung einzelne Straßenabschnitte fest. 

Ein Lageplan hing im Informationsfenster des Lebensmittelladens aus. Die Bürger, insbesondere auch viele Kinder, konnten sich im Laden einen Müllsack holen und bekamen noch eine kleine Wegzehrung dazu. Gemeindevertreterin Ines Bajohr übernahm die Einteilung, sodass kein Straßenabschnitt doppelt vergeben wurde. Auch das Jugendrotkreuz (JRK) beteiligte sich an der wichtigen Aktion. Eine kleinere Gruppe übernahm mit ihrer Gruppenleiterin den Abschnitt Raiffeisenstraße gegenüber der B 203. Die JRKler achteten besonders drauf, auch Zigarettenstummel zu sammeln. Denn sie hatten in den Gruppenstunden gelernt, dass diese Gifte enthalten, die die Umwelt schädigen. Zigarettenschachteln, innen mit Aluminium und außen mit Plastikfolie, wurden als richtige Fundstücke betrachtet. Aber auch sonstiger Plastikmüll und Metalldosen, die teils mehrere hundert Jahre benötigen, um zu verrotten, wurde mit Begeisterung eingesammelt. 

Heinke Bajohr, Anwohnerin an der Raiffeisenstraße, brachte zur Sammelaktion ihre Schubkarre und eine lange Forke mit, mit der auch unerreichbarer Müll aus den Gräben geholt werden konnte. Nach anderthalb Stunden beendeten die fleißigen Müllsammler vom JRK ihre Mission. Anschließend liefen Heinke Bajohr und Margit Christiansen mit der Schubkarre und drei gefüllten Müllsäcken los, um sie in einen Container zu werfen. Die Gemeinde übernahm die Entsorgung. Beim Einwerfen der Müllsäcke zeigte sich, dass viele fleißige Helfer bereits Säcke entsorgt hatten. Obwohl an mehreren Tagen gesammelt wurde, lag wenig später bereits wieder Müll an Straßenrändern und in den Gräben. Das sollte zu denken geben.