Nachbarn

Machen, was noch geht

Lunden (rd) Im DRK-Ortsverein fand kürzlich die Jahresversammlung statt, unter Beachtung von Auflagen, mit allen notwendigen Beschränkungen; ohne Gäste und ohne Verpflegung.

„Corona hat uns fest im Griff“, sagte Vorsitzende Antje Kelb. Mit einer kleinen Schar macht sie dennoch unverdrossen weiter, hat sich - im Alter von 81 Jahren - gerade noch einmal für vier Jahre wiederwählen lassen. Einstimmig, versteht sich. „Dann ist wohl Schluss“, orakelte sie. Den Rotkreuzlern tut es leid um die schönen Angebote, die derzeit nicht gehen - Marktfrühstück, Essen in Gemeinschaft, Ausflüge, Klönschnack. Geholfen wird trotzdem. Wer nicht mehr zum Einkaufen kommt, kann sich vom DRK Lunden helfen lassen, mit vorbereitetem Einkaufszettel und Portemonnaie.

Noch ist das DRK Lunden finanziell gut aufgestellt. Auch ein Verdienst des Sozialshops, wo einige wenige Ehrenamtler und Menschen vom Jobcenter „wirklich tolle Arbeit leisten“, wie in der Versammlung zu hören war. Die Zwangspause hat der Ortsverein auch genutzt, um seine eigenen Räume in der Friedrichstraße weiter zu verbessern. Beide Gruppen- und Veranstaltungsräume sind jetzt bestens hergerichtet. Bei anstehenden Wahlen ging es unter der Leitung von DRK-Vorstand Kai Tange vom Kreisverband Dithmarschen einmütig und flott zu. Antje Kelb blieb DRK-Ortsvorsitzende. Neue Stellvertreterin ist Yasmin Güngör. Thomas Gefken löste die bisherige Schatzmeisterin Ilona Steffen ab. Maren Holst hilft weiterhin als Stellvertreterin. Schriftführerin Doris Buchholz wurde bestätigt, neue Stellvertreterin ist Gabriela Hübner. Außerdem gehören Nadine Duske, Renate Bolz und Ilona Steffen als Beisitzerinnen zum Vorstand.