Nachbarn

Mit allerbesten Aussichten

Von Sebastian Kimstädt 

Heide - Die Achtung vor dem Beruf Gesundheits- und Krankenpflegekraft ist in den vergangenen Monaten erheblich gestiegen. Das spüren auch die Absolventen der Pflegeschule im Bildungszentrum für Berufe im Gesundheitswesen (BBG), die nach einem herausfordernden Examen in den Beruf starten. 

Mit allerbesten Aussichten hatten sie vielfach die Wahl, ob sie in der Region bleiben, in eine andere Stadt ziehen oder aber auch ein Studium aufnehmen wollen. Die meisten Absolventen haben mittlerweile eine passende Anstellung gefunden - allein 20 von ihnen in den Westküstenkliniken in Heide und Brunsbüttel. „Nach der Ausbildung bei uns sind alle unsere ehemaligen Schülerinnen und Schüler hervorragend auf die kommenden Herausforderungen vorbereitet. Sie können in vielen Bereichen ihres systemrelevanten Berufs eingesetzt werden“, erläuterte Mareike Eckstein, Leiterin der Schule für Pflegeberufe, im Anschluss an die Prüfungen. Besonders stolz ist sie auf die vier Schülerinnen, die ihre Ausbildung in Teilzeit absolvierten. Mit besonderer Ehrung wurde Celine Lenz ausgezeichnet. Sie bestand alle Abschlussprüfungen „sehr gut“.

Während einer kleinen Feierstunde wurden den frisch gebackenen Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und -pflegern ihre Examensurkunde überreicht. Allerdings mussten sie aus Gründen des Infektionsschutzes auf ein größeres Fest verzichten und waren daher ein wenig traurig, dass weder Eltern, noch andere Angehörige daran teilnehmen konnten.

Der Abschlussfeier vorausgegangen war eine dreijährige theoretische und praktische Ausbildung, die in den verschiedenen Fachbereichen der Westküstenkliniken, in der Reha-Klinik II in St. Peter und in verschiedenen ambulanten Einrichtungen erfolgte. Außerdem beschäftigten sich die Schüler in einem Seminar in Nindorf bei Hohenwestedt mit Sterben und Tod. Zu den wichtigsten Zielen der Ausbildung gehört die fachliche, soziale, kommunikative und methodische Kompetenz, um pflege- und betreuungsbedürftige Menschen professionell pflegen zu können. In diesem Rahmen wurde nicht nur pflegerisches und medizinisches Wissen vermittelt, auch rechtliche Grundlagen und berufspolitische Inhalte wurden im Unterricht behandelt.

Insgesamt präsentierte sich der Kurs bereits vor dem Staatsexamen als sehr gut in der Praxis. Das zeigte sich beim Projekt „Schüler leiten eine Station“, bei dem die künftigen Fachkräfte 14 Tage lang eine ganze Station führen und dabei alle relevanten Tätigkeiten übernehmen. Folgende Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und -pfleger absolvierten die Ausbildung: Malin Christiansen, Gabriel Condruz, Jessica Dierks, Marie Flatterich, Leona Guskowsky, Marie Hammermeister, Jonas Hußner, Sonja Andrea Jebens, Malina Kroll, Sabrina Landau, Celine Lenz, Marina Logé, Bjarne Müller, Lea-Paulina Noll, Jennifer Ossenbrüggen, Lina Rehder, Ina Louise Ruhnke, Kim Inga Schmidt, Evita Springer, Danil Taran, Swantje Thielsen, Lea Wilcken und Kim Lea Willersen.