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Neuer Chef bei den Betriebssportlern

Von Arnold Sothmann 

Brunsbüttel - Die Jahresversammlung der rund 200 Mitglieder starken Betriebssportgemeinschaft (BSG) des WSA wurde wegen der Coronapandemie vom März in den Herbst verschoben. Schwerpunkte waren nicht der sonst so interessante Bericht von Kassenwart Jürgen Neukirch oder die Berichte der Spartenleiter. 

Ehrungen langjähriger Mitglieder, die Wahl des Vorsitzenden und erforderlich werdende Beitragsanpassungen standen im Mittelpunkt. Nach einer einleitenden Begrüßung durch Vorsitzenden Andreas Kage, mit kurzen Ausführungen zu den Auswirkungen der Pandemie auf die Ausübung des Sports in der BSG, folgten die Ehrungen treuer Mitglieder sowie für den Einsatz und die Ausübung von Funktionen. Die Jubilare mit 25-jähriger Zugehörigkeit erhielten eine Urkunde und eine silberne Anstecknadel des Landesbetriebssportverbandes (LBSV). Das waren Hans-Werner Züchner, Giesela Jobs, Jörg Mohr, Oliver Box, Karl-Heinz Reiche, Jan Schwardt, Thorsten Rill, Hans Harro Rohwedder und Hubertus Ullrich. Für 50-jährige Zugehörigkeit gab es für Manfred Schwarz neben einer Urkunde und einem Buch über die 50-jährige Geschichte des LBSV eine goldfarbene Anstecknadel. Der Vorsitzende bedankte sich bei den Jubilaren und wünschte, dass sie der Gemeinschaft noch lange erhalten bleiben. Die BSG könne stolz sein auf solche Mitglieder, besonders in Zeiten wie jetzt.

Andreas Kage ging auch auf den gesellschaftlichen Stellenwert des Sports und des Betriebssports hinsichtlich der Integration von neuen Mitarbeitern in die Arbeitswelt und die Sportgemeinschaft ein. Er stellte die Errungenschaften des Betriebssports hinsichtlich des Ausgleichs für Belastungen der Arbeit heraus und hob besonders hervor, was seit Gründung 1965 durch die Mitglieder an Sportanlagen geschaffen und über die Jahre erhalten wurde. In seinen Dank bezog er ausdrücklich die Arbeit der zum jeweiligen Zeitpunkt tätigen Amtsträger der BSG mit ein.

Ein wichtiger Punkt war die Wahl eines Vorsitzenden, da Kage aufgrund satzungsgemäßer Vorgaben nicht zur Wiederwahl stand. Im Vorstand wurde vorher lange diskutiert, mit dem Ergebnis, Morris Hoppe, den stellvertretenden Vorsitzenden, vorzuschlagen. Er spiele aktiv Fußball (BSC) und Tennis, komme aus dem Unterhaltungsbetrieb des WSA, sei gut vernetzt und prädestiniert, die Aufgabe auszufüllen. Es gab keine weiteren Vorschläge, sodass Morris Hoppe zum Vorsitzenden der BSG gewählt wurde. Neuer Stellvertreter wurde Andreas Kage. 

Mit Zustimmung von Hoppe kam Kage zu einem weiteren wichtigen Punkt, einer anstehenden Beitragsanpassung, deren Gründe beide erläuterten. 2021 stünden dringend erforderliche Instandhaltungs- und Sanierungsarbeiten an den Sportanlagen an, insbesondere am Klubhaus mit Fassade und Heizungsanlage, die die Rücklagen aufzehren werden. Die Versammlung stimmte einer moderaten Anpassung nach kurzer Diskussion zu und forderte den Vorstand auf, mit den Sparten die Zusatzbeiträge abzuklären, um für 2021 eine komplett überarbeitete Beitragsordnung zur Verfügung zu haben.