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Neujahrsempfang mit Bürgerehrung

Von Anja Finke

Eddelak - CDU-Bezirksvorsitzender Hans-Walter Schoof begrüßte beim gut besuchten Neujahrsempfang des Bezirksverbandes in Suhrs Gasthof zahlreiche Gäste, darunter die Abgeordneten von Bund und Land, Mark Helfrich und Volker Niesen, sowie Michael Kunkowski, Bürgervorsteher der Stadt Brunsbüttel. 

Zunächst trug der Vorsitzende die Aktivitäten des vergangenen Jahres vor und verwies auf den Preis für aktive Mitgliederwerbung, den die CDU Eddelak auf dem Landesparteitag von Landesvorsitzendem Daniel Günther erhielt. Weiter gab Schoof einen Ausblick auf 2019. Fest geplant ist ein plattdeutscher Theaternachmittag am 24. Februar. Der Kartenvorverkauf laufe über Suhrs Gasthof. Des Weiteren findet am 28. Februar der Kreisparteitag der Union im Landgasthof in Barlt statt. Europakandidat Niklas Herbst stellt sich vor. Diskutiert werden auch die Auswirkungen des Brexit auf die Wirtschaft an der schleswig-holsteinischen Westküste. 

Mark Helfrich berichtete über die große Aufmerksamkeit Brunsbüttels als Hafen- und Industriestandort in Berlin. „Der Ausbau der B5 sowie die Elektrifizierung bis Brunsbüttel und ein LNG-Hafen werden durch den Bund gefördert“, freute sich Helfrich, der daran intensiv mitgearbeitet hat. Michael Kunkowski bestätigte das große Interesse bei Bund, Land und Kreis, sich für die Weiterentwicklung der Unterelberegion einzusetzen. „Wenn es der Wirtschaft in Brunsbüttel gut geht, hat der ganze Kreis Dithmarschen Vorteile und einen lebendigen Arbeitsmarkt mit wenig Arbeitslosen“, so CDU-Landtagsabgeordneter Volker Nielsen mit Verweis auf die aktuellen positiven Arbeitsmarktzahlen für Steinburg und Dithmarschen.

Höhepunkt des Neujahrsempfangs war traditionell eine Bürgerehrung, die in diesem Jahr Jan Wrede, Inhaber der Firma „Karl Wrede, Stahl- und Maschinenbau“ aus Eddelak, galt. Seine Firma besteht bald 60 Jahre und begann als damals übliche Dorfschmiede. Durch ständige Neubauten und Erweiterung des Leistungsangebots entwickelte sich die Firma zum überregional tätigen Metallbauer. „Mein Vater Karl Wrede hatte sich aufgrund des Strukturwandels in der Landwirtschaft neue Kundenkreise erschlossen und ist mit den zusätzlichen Aufträgen gewachsen. Heute beschäftigen wir 40 Mitarbeitern und sind somit der größte Arbeitgeber vor Ort“, so der geschäftsführende Gesellschafter Jan Wrede. Der Region Dithmarschen fühlt sich Jan Wrede verbunden, und so gilt das jährliche Engagement des Unternehmens auch dem sozialen Bereich. Mit Spenden an Vereine und Einrichtungen unterstützt die Firma soziale Aktivitäten und gesellschaftlichen Einsatz. „Der diesjährige Bürgerpreis an Herrn Jan Wrede soll Ausdruck sein, dass die CDU unternehmerische Erfolge und soziale Unterstützung anerkennt und würdigt“, so Hans-Walter Schoof.

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