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Partner unterstützen Schule am Meer

Von Claudia Brandt

Büsum - Die Schule am Meer (SaM) ist dankbar, gleich zwei starke Partner zu haben, die auch 2018 viele Anschaffungen und Aktivitäten durch großzügige Spenden und unermüdliches Engagement ermöglichten. Schulleiter Dr. Ulrich Bleckwehl sprach beiden Partnern für die Unterstützung seinen Dank aus.

Bleckwehl schlussfolgerte: „Die guten Dienste der WIB und des Fördervereins für die Schule am Meer sind bürgerschaftliches Engagement im besten Sinne.“ Die Wirtschaftsinitiative Pro Schule Büsum (WIB) ist ein Verein mit rund 60 Mitgliedern. Dazu gehören lokale Unternehmen und Privatpersonen. Vorsitzender ist Jens Thiessen. Die WIB versteht sich als Bindeglied zwischen Wirtschaft und Schule und setzt sich für den Erhalt und die Förderung des kleinen Schulstandorts ein, an dem alle Abschlüsse erworben werden können. Hintergrund ist der Fachkräftemangel, der vermutlich in Zukunft noch gravierender wird. 

Ziel ist es, eine gute Schulausbildung in Büsum zu fördern und im Anschluss die Schulabgänger mit attraktiven Ausbildungsangeboten und Jobmöglichkeiten im Ort zu halten. Für die WIB ist der Erhalt des Schulstandorts von enormer Bedeutung. Jens Thiessen meint: „Eine Schule vor Ort ist nicht nur von Vorteil für die Einwohner. Um stets qualifizierte Auszubildende zu finden, ist eine eigene Schule wichtig. Darüber hinaus hängt gute Bildung auch mit guter Ausstattung zusammen.“ Mit den Spenden der WIB konnte eine Vielzahl sinnvoller Anschaffungen getätigt werden. Seit Gründung 2014 brachte die WIB die SaM mit rund 90000 Euro einen großen Schritt voran.

Zum Förderverein der SaM gehören die Eltern aller drei Schulteile. „Eltern bewegen viel für unsere besondere Schule, denn dank kleiner und großer Spenden können wir häufig schnell und unkompliziert unterstützen“, sagt Heike Dorn, Vorsitzende des Fördervereins. In diesem Jahr kamen Spenden von mehr als 30000 Euro zusammen, die für besondere Lehrmaterialien und Projekte eingesetzt wurden. Die Vorsitzende des SaM-Fördervereins ist sich sicher, dass noch viel mehr erreicht werden könnte. „Unser Ziel ist es, alle Eltern für den Förderverein zu gewinnen“, so Heike Dorn. „Etwa die Hälfte fehlt noch.“

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