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Politischer Besuch bei Sasol

Von Sunna Schulz

Brunsbüttel - Auf seiner Sommerreise durch Schleswig-Holstein besuchte Dr. Thilo Rohlfs, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus des Landes, den Produktionsstandort des Chemieherstellers Sasol. 

In dem Werk nahe des Nord-Ostsee-Kanals entstehen unter anderem Produkte, die in einer Reihe alltäglicher Anwendungen zum Einsatz kommen, zum Beispiel in Wasch- und Reinigungsmitteln, Kosmetika und Hochleistungsschleifmitteln sowie in verschiedenen technischen Anwendungen. Mit Landrat Stefan Mohrdieck, Landtagsabgeordnetem Oliver Kumbartzky, Bürgermeister Martin Schmedtje sowie Martina Hummel-Manzau, Geschäftsführerin der Egeb Wirtschaftsförderung, und Frank Schnabel, Geschäftsführer Brunsbüttel Ports, besichtigte er nach einer Unternehmenspräsentation die Chemieproduktion des Werks. Aktuelle Entwicklungen im Unternehmen standen ebenso auf der Tagesordnung. Ein weiteres wichtiges Thema der Sitzung war die Weiterentwicklung des Standortes.

Nachdem 1962 der Grundstein gelegt wurde, begann vor 56 Jahren die Produktion. Sasol Germany GmbH-Geschäftsführer Norbert Behrens hob hervor: „Brunsbüttel ist mit 800 Beschäftigten und 50 Auszubildenden ein sehr wichtiger Standort für uns in Deutschland. Die Weiterentwicklung des Werks ist ein zentraler Teil der Wachstumsstrategie von Sasol weltweit.“ Werkleiter Peter Högenauer sagte: „Ich freue mich, dass wir diese besondere Gelegenheit hatten, Staatssekretär Dr. Rohlfs und Vertretern von Stadt, Kreis- und Landtag unser Werk und unsere vielen laufenden Projekte vorzustellen. Der Besuch ist für uns ein wichtiges Signal. Für die zukünftige Herstellung von grünem Wasserstoff, den wir stofflich und thermisch in der Produktion nutzen können, ist politische Unterstützung erforderlich. Auch die Weiterentwicklung von grünem Dampf ist für uns von großem Interesse.“

Staatssekretär Dr. Thilo Rohlfs betonte: „Brunsbüttel ist ein wesentlicher Industriestandort in Schleswig-Holstein. Insbesondere die chemische Industrie stellt wichtige Arbeitsplätze und gibt Impulse in Forschung und Entwicklung. Es ist mir daher wichtig, vor Ort ein Gespür für die Unternehmen und Anlagen zu bekommen. In diesem Zusammenhang war der erneute Besuch bei Sasol wieder sehr spannend. Wir können uns glücklich schätzen, dass wir mit Sasol ein Unternehmen im Land haben, das als Innovationstreiber in der Region agiert.“

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